vergrößernverkleinern
Sebastien Ogier hat die letzten beiden Rallyes für sich entschieden © xpb.cc

Insgesamt 20 WRC-Boliden haben sich für die nächste Rallye auf Sardinien eingeschrieben - Erstmals ist auch die MINI-Mannschaft dabei

Die Rallye-WM macht vom 5. bis 8. Mai Station auf Sardinien. Eingeschrieben haben sich insgesamt 20 WRC-Boliden - ein Rekordfeld! Erst zu Jahresbeginn wurden die neuen 1,6-Liter Turbomotoren vorgestellt, die im Ford Fiesta und im Citroen DS3 arbeiten. Auf der Mittelmeerinsel gesellt sich erstmals MINI zur Weltelite. Somit kommt man auf die stattliche Anzahl der WRC-Boliden, die sich den Sieg untereinander ausmachen werden.

An der Spitze steht Titelverteidiger Sebastien Loeb (Citroen), der auch in diesem Jahr nach vier Rallyes die WM anführt. Dicht dahinter folgt Mikko Hirvonen (Ford), der den Auftakt in Schweden gewinnen konnte. Aus Platz drei ist Sebastien Ogier gesetzt, der zuletzt das Herzschlagfinale gegen Jari-Matti Latvala (Ford) für sich entscheiden konnte. Der Finne ist auf Sardinen an Platz vier gesetzt. Petter Solberg setzt wie gewohnt seinen privaten Citroen ein.

Daniel Oliveira folgt als erster MINI-Pilot an der 13. Stelle. Der Brasilianer war bereits mit der S-2000-Version des Countryman in der S-WRC unterwegs, hatte zuletzt in Jordanien aber technische Probleme. Die Werkspiloten Dani Sordo und Kris Meeke folgen an der 15. und 16 Stelle. Auch Armindo Araujo und Patrik Flodin werden einen MINI steuern.

Einen großen Abwesenden wird es auf Sardinien geben: Kimi Räikkönen hat diese Rallye nicht in seinem Programm und wird daher nicht dabei sein. Dafür bestreiten Per-Gunnar Andersson und Ewgeni Nowikow ihre jeweils zweite Rallye in diesem Jahr. Beide setzen einen privaten Fiesta ein. Das Team Van Merksteijn Motorsport wird diesmal zwei Citroen DS3 an den Start bringen. Neben Peter van Merksteijn jun wird auch sein Vater mit gleichem Namen dabei sein.

In der S-WRC haben sich zehn Starter gemeldet. Darunter ist der Gesamtspitzenreiter Karl Kruda mit einem Skoda Fabia S2000. Auf das gleiche Fahrzeug setzt auch Juho Hänninen, der zuletzt auf den Kanarischen Inseln den Lauf der Intercontinental Rallye Challenge (IRC) gewinnen konnte. Auch die WRC-Akademie wird wieder im Rahmen der Weltelite vertreten sein. 18 Youngster werden in den Ford Fiesta-R2-Modellen kämpfen. Insgesamt haben sich 64 Fahrzeuge für die Sardinien-Rallye eingeschrieben.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel