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Per-Gunnar Andersson hat vor Sardinien nur wenig Vorbereitungszeit © xpb.cc

Ohne Testfahrten wird die Sardinien-Rallye ein schwieriges Unterfangen für Per-Gunnar Andersson - Trotzdem lässt sich der Schwede davon nicht unterkriegen

Per-Gunnar Andersson hat treue Fans, die ihn in jeder Hinsicht unterstützen. Ohne finanzielle Hilfe könnte der Schwede nicht bei der nächsten Rallye auf Sardinien teilnehmen. Beim WM-Auftakt in seiner Heimat konnte der 30-Jährige mit vier Bestzeiten glänzen. In Italien will er ebenfalls wieder seinen Ford Fiesta RS WRC im vorderen Feld platzieren, doch durch die eingeschränkte Vorbereitung stapelt er im Vorfeld tief.

"Wir gehen praktisch direkt in den Shakedown. Es wird nicht leicht. Natürlich will ich einer der besten Privatiers sein und nur knapp hinter den Werksfahrern sein", wird der zweifache Juniorenweltmeister von 'WRC.com' zitiert. "Es wurden aber bereits einige Schotter-Rallyes gefahren, während wir nichts getan haben. Wir haben nicht einmal getestet. Hoffentlich habe ich im Auto sofort ein gutes Gefühl. Alles ist möglich."

Für Sardinien haben sich insgesamt 20 WRC-Boliden angekündigt. Darunter ist auch das neue MINI-Werksteam. Der Kampf um die Top 10 wird hart. Die Startposition wird wie immer auf Schotter mitentscheidend sein. Andersson will von seinem zehnten Platz am ersten Tag profitieren. "Die Startposition ist sicher ein Vorteil. Ich bin auch froh, dass der neue Pneu von Michelin in Jordanien kaum zu Reifenschäden geführt hat. Davor gab es einige Probleme."

Im vergangenen Jahr nahm Andersson bereits bei der Sardinien-Rallye teil. Damals wurde sie aber nicht im Rahmen des WRC-Kalenders ausgetragen. Der Schwede setzte mit einem Gruppe N Mitsubishi Lancer gute Zeiten, bis er durch einen Getriebeschaden aufgeben musste.

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