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Armin Kremer und Armin Schwarz fahren erstmals gemeinsam im Buggy © Armin Schwarz

Vor den Baja 300 Powerdays im Juli bestreitet Armin Schwarz die Baja 500 in Mexiko - Erstmals mit Armin Kremer im Klasse-1-Buggy

Der Countdown zu den Baja 300 Powerdays vom 22. bis 24. Juli 2011 im Süden von Leipzig läuft. Doch bevor Europas größtes Offroad-Festival im Hochsommer nach Deutschland lockt, zieht es Initiator Armin Schwarz noch einmal in die mexikanische Wüste, in die Heimat der Baja-Action. Derzeit bereitet er sich auf seinen nächsten Einsatz in der US-SCORE-Meisterschaft vor, die Baja 500 rund um Ensenada in der Baja California (3. bis 5. Juni).

Schwarz wird die rauen Schotterstrecken und tiefen Sandpisten noch einmal im 640 PS starken Klasse-1-Buggy seines Teams All German Motorsports in Angriff nehmen. Und dabei gibt es eine Premiere: Zum ersten Mal wird er sich das Cockpit mit Armin Kremer teilen. "Armin + Armin im gleichen Auto, das hat es bei der Baja noch nicht gegeben", sagt Schwarz.

Für diese Premiere gibt es natürlich einen Anlass: Schwarz' angestammter Partner, AGM-Teamchef Martin Christensen, verzichtet auf einen Start bei der Baja 500, um sich ganz dem Aufbau des nagelneuen AGM-Trophy-Trucks zu widmen. Die Szene ist schon mehr als gespannt auf dieses rund 800 PS starke Wüstenmonster. Und die Fans in Deutschland werden den Prototypen als Erste live in Action sehen: Denn der Trophy-Truck gibt seine Rennpremiere bei den Baja 300 Powerdays südlich von Leipzig. Ab der PRIMM 300 in Las Vegas (26. bis 28. August) werden Schwarz und Christensen damit dann auch in der US-SCORE-Meisterschaft angreifen.

"Martin kommt nur zum Rennen selbst nach Ensenada, die Vorbereitungswoche und die übrige Zeit nutzt er, um den Trophy-Truck fertig zu bauen, damit wir vor den Powerdays damit noch zum Testen gehen können", erklärt Schwarz.

Das Ziel von "Armin + Armin" für die Baja 500 ist klar: "Wir treten dort an, um zu gewinnen", kündigt Schwarz an. Die Vorzeichen stehen gut: Im vergangenen Jahr standen beide AGM-Crews mit ihren Buggys auf dem Podest. Schwarz/Christensen wurden nur knapp geschlagen Zweite, Kremer und sein Partner Andreas Aigner wurden Dritte. "Wir kennen die extrem harten Offroad-Strecken dort sehr gut, das ist ein Vorteil", sagt Schwarz. "Ich selbst fahre den ersten Teil, Armin übernimmt dann nach 250 Meilen und bringt unseren Buggy ins Ziel. Unsere genaue Taktik legen wir nach dem Training fest, und dann schauen wir, wie sich das Rennen gestaltet!"

Armin Kremer freut sich auch auf den ersten gemeinsamen Einsatz: "Es ist natürlich klasse, dass nun Armin und Armin im gemeinsamen Buggy die Baja 500 fahren. Wir sind dort zwar schon für dasselbe Team gefahren, aber dennoch jeder für sich selbst. Nun ziehen wir hoffentlich meinen ersten Baja-Sieg an Land."

Doch auch die Baja 300 Powerdays werden in Ensenada ein Thema sein. Schließlich ist die Baja 500 das letzte US-SCORE-Rennen vor dem Offroad-Festival, und zahlreiche Stars der US-Serie kommen mit ihren Boliden zu dem Spektakel im Offroad-Camp Grunau. "Da werden noch viele Fragen auf mich zukommen. Die Teams werden zwar über alles schriftlich informiert, die meisten wollen dann aber doch lieber im persönlichen Gespräch alles erfragen: Wie klappt der Transport der Fahrzeuge aus den USA nach Deutschland am besten und schnellsten, wie ist die Strecke, wie ist der Rennablauf der Powerdays, wie ist der Belag, wer sind die stärksten europäischen Fahrer und so weiter. Es ist relativ umfangreich, was die Jungs alles wissen wollen", weiß Schwarz.

Tickets für die Baja 300 Powerdays sind bereits jetzt beim Internetportal Eventim erhältlich: www.eventim.de. Wer sich seine Karte schon jetzt im Vorverkauf sichert, erhält als Geschenk ein offizielles Fan-Cap im Wert von 15.- Euro.

Weitere Informationen gibt es auf der offiziellen Internetseite www.baja300-powerdays.com.

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