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Daniel Elena und Sebastien Loeb holten ihren 64. Sieg in der WRC © Red Bull/GEPA

Sebastien Loeb fuhr der Konkurrenz auf Sardinien sogar als "Straßenkehrer" davon - Für Teammanager Sven Smeets einer der besten Loeb-Auftritte überhaupt

Es mag ja in den vergangenen Wochen der Eindruck entstanden sein, dass Rekordweltmeister Sebastien Loeb etwas nachlässt. Sein junger Teamkollege Sebastien Ogier setzte ihn mächtig unter Druck, der Citroen-Star selbst war nicht mehr so dominant, wie man es von ihm kannte. Doch bevor ernsthafte Zweifel an seinem Können aufkommen, hat Loeb am vergangenen Wochenende auf Sardinien einmal mehr unter Beweis gestellt, warum er als der beste Rallyepilot des vergangenen Jahrzehnts gilt.

Loeb musste an allen drei Tagen als Erster losfahren und für die Konkurrenz auf den schwierigen Schotterpisten den Straßenkehrer spielen. Dennoch verlor er keine Zeit und holte sich seinen insgesamt 64. WRC-Sieg. Für Citroen-Teammanager Sven Smeets hat der Franzose auf Sardinien eine seiner besten Leistungen überhaupt gezeigt.

"Ich denke, dass lässt sich fast mit dem zweiten Tag in Neuseeland 2010 vergleichen, als er auf den rutschigsten Pisten der Welt als Erster fahren musste", wird Smeets von 'wrc.com' zitiert. "Vielleicht haben wir ein bisschen von Mikkos plattem Reifen und Petters Problem profitiert. Trotzdem hat Sebastien am Samstag in einer Prüfung bei der ersten Durchfahrt die Bestzeit geholt. Das war eine unglaubliche Leistung."

Auch Citroen-Chef Frederic Banzet war auf Sardinien dabei und ist voll des Lobes für seinen Startpiloten: "Sebastien Loeb ist eine außergewöhnliche Rallye gefahren. Hier zu gewinnen, obwohl man an allen drei Tagen als Erster auf die Piste muss, ist eine Megaleistung. Ich war einmal mehr beeindruckt von der Professionalität des gesamten Teams."

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