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Daniel Oliveira hatte auf Sardinien Pech und freut sich nun auf Argentinien © xpb.cc

Bei seiner Premiere im MINI-WRC auf Sardinien hatte Daniel Oliveira recht viel Pech, doch bei der Argentinien-Rallye will der Brasilianer richtig angreifen

Bei seiner Premiere im neuen MINI John Cooper Works WRC auf Sardinien musste Daniel Oliveira noch Rückschläge hinnehmen. Der Brasilianer und sein Brazil-World-Rally-Team wurden sowohl am Freitag als auch am Samstag durch mechanische Probleme vorzeitig ausgebremst. Doch Oliveira konnte am Sonntag wieder starten und holte als 29. zumindest noch einen Punkt für die Herstellerwertung.

Sein Debüt im MINI-WRC hatte sich Oliveira natürlich anders vorgestellt. "Wir konnten nur ein paar Kilometer fahren, mit einer Abstimmung, die noch weit vom Ideal entfernt war", wird der Brasilianer von 'wrc.com' zitiert. "Dieser Lauf wurde seinem Ruf, eine der schwierigsten Rallyes zu sein, wirklich gerecht." Doch Oliveira blickt nun voller Optimismus auf die nächste WM-Rallye in Argentinien (27. bis 29. Mai). Für ihn als Brasilianer ist das fast ein Heimlauf.

Am Sonntag auf Sardinien sei er schon gut mit dem Auto zurechtgekommen, betont er: "Dieser Version hatte nichts mit der zu tun, mit der ich davor gefahren bin. Das Auto reagiert anders, also konnten wir bei dieser harten Rallye einiges lernen." Zudem hat er auf Sardinien bereits eine Abstimmung gefunden, die auch für Argentinien passen sollte.

"Alle im Team sind optimistisch, und nun stehen wir vor einer tollen Herausforderung", sagt Oliveira. "Ich fühle mich in Argentinien wie zuhause. Ich kenne die Straßen, ich habe dort viele Freunde, und ich bin sicher, dass es dort viele brasilianische Fans geben wird, die mich anfeuern."

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