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Die rechte vordere Antriebswelle war bei Petter Solbergs Citroen defekt © xpb.cc

Jari-Matti Latvala musste im Shakedown der Rallye-Argentinien seinen Ford mit Getriebeproblemen abstellen - Bei Petter Solberg ging eine Antriebswelle kaputt

Im Shakedown zur Rallye in Argentinien hatten gleich zwei potentielle Siegkandidaten Probleme. Jari-Matti Latvala absolvierte die 3,67 Kilometer lange Trainingsstrecke und wollte einen zweiten Durchgang beginnen. Nach wenigen Metern rollte der Finne allerdings aus. Der Ford Fiesta RS WRC wurde zurück in die Service-Zone gebracht, wo sich die Ingenieure um die Reparatur kümmerten. Auch bei Petter Solberg schlug die Defekthexe zu.

Vorne rechts brach die Antriebswelle an seinem privat eingesetzten Citroen DS3 WRC. "Mein erster Versuch war gut, aber dann ist die Antriebswelle gebrochen. Wir können es reparieren. Im bin für diese Rallye sehr zuversichtlich." Citroen-Direktor Benoit Nogier meint zu dem Vorfall: "Wir müssen noch die Daten kontrollieren, denn er hat nichts getroffen."

Während Solberg nach einer Reparaturpause weiterfahren konnte, kümmerten sich die Ford-Mechaniker um den gestrandeten Fiesta. "Nach einigen Metern habe ich den Vortrieb verloren", beschreibt Latvala. "Ich dachte, dass es die Antriebswelle sei. Ich bin langsam bis ans Ende der Shakedown-Straße gefahren. Dann machte ich mir Sorgen, dass etwas kaputt sein könnte und habe das Auto abgestellt. Es liegt am Getriebe, aber ich weiß nicht genau was das genaue Problem ist."

"Das ist frustrierend, denn wir haben schon so viele Shakedowns ohne Probleme absolviert. Es ist aber besser, wenn man jetzt Schwierigkeiten hat als während der Rallye." Später wurde der Shakedown wegen Problemen mit der Sicherheit abgebrochen.

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