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Sebastien Loeb ist mit Bestzeit in die Rallye-Argentinien gestartet © Red Bull/GEPA

Weltmeister Sebastien Loeb hat auf der ersten Spezialprüfung der Rallye Argentinien die Bestzeit aufgestellt - Das Ford-Werksteam auf den Plätzen vier und fünf

Zum Auftakt der Rallye Argentinien stand eine Superspecial auf dem Programm. Die Lenkradartisten mussten 3.02 Kilometer absolvieren. Gestartet wurde in umgekehrter Reihenfolge, weshalb WM-Spitzenreiter Sebastien Loeb als Letzter losfuhr. Vor zahlreichen Zuschauern in Carlos Paz war der Weltmeister in 2:25.9 Minuten der Schnellste. "Es ist noch ein langer Weg", stapelt der Citroen-Pilot tief. "Wir werden morgen sehen, wie es läuft. Für eine Superstage ist es sehr schön."

Privatier Petter Solberg startete fulminant in die Rallye und war nur um 0,9 Sekunden langsamer als Loeb. "Die Rallye ist nicht heute, aber trotzdem ist die Prüfung so wichtig wie alle anderen. Ich habe nach meinen Problemen am Vormittag meine Mission gestartet." Beim Shakedown war eine Antriebswelle an seinem Citroen gebrochen. Nach einer Reparatur ging es ohne Probleme weiter.

Auch auf dem dritten Platz landete ein Citroen. Sebastien Ogier fährt erst zum zweiten Mal in Argentinien. Nach der Bestzeit im Shakedown setzte der Franzose ein weiteres Ausrufezeichen. "Ich fühle mich gut. Es ist schön, eine Rallye mit so einer Superstage vor vielen Zuschauern zu starten. Ich werde alles versuchen." Genau eine Sekunde verlor Ogier auf seinen Landsmann und Teamkollegen an der Spitze.

Schnellster Ford-Pilot war Jari-Matti Latvala als Vierter. Im Shakedwon blieb sein Fiesta RS WRC mit einem Getriebeschaden liegen. Seine Mechaniker bauten eine komplett neue Gangwechseleinheit ein, mit dem Latvala die Rallye bestreiten muss. "Es war ein schwieriger Start, weil ich im Shakedown nicht viel fahren konnte. Ich war überrascht, dass es viel Grip gab. Ich habe ein gutes Gefühl und der Speed ist von alleine gekommen."

Sein Teamkollege Mikko Hirvonen reihte sich als Fünfter ein. "Diese Superspecial ist die beste der Welt. Ich habe zwar etwas auf Sebastien verloren, aber ich habe noch drei Tag Zeit, um den Rückstand aufzuholen." 1,7 Sekunden liegt der Finne hinter Loeb. Lokalmatador Fedrico Villagra (Ford) wurde von den Fans angefeuert und reihte sich auf Platz sechs ein.

Matthew Wilson wurde Siebter. "Es hat wirklich viel Spaß gemacht. Ich habe es genossen. Die Bremsen fühlen sich gut an", spricht der Ford-Pilot seine Probleme von Sardinien an. "Hoffentlich bleiben sie so. Es wird eine harte Rallye." Teamkollege Mads Östberg ist zum ersten Mal in Argentinien und reihte sich auf Platz acht ein.

"Wir hatten einen guten Shakedown. Ich hatte vor der Rallye keine Tests, also gewöhne ich mich langsam wieder an das Auto", sagt Östberg. "Ich bin mit den Reifen vom Shakedown gefahren, die schon sehr abgenutzt waren." Ken Block fuhr die neuntschnellste Zeit. Seit Portugal hat der US-Amerikaner keine Rallye absolviert.

"Ich bin den Shakedown heute Vormittag sehr ruhig angegangen, denn ich will mein Selbstvertrauen zurückgewinnen. Das wichtigste an diesem Wochenende ist, dass wir viele Kilometer abspulen." Yuri Protasov (Mitsubishi Evo X) komplettierte die Top 10.

Am Freitag stehen sechs Wertungsprüfungen über insgesamt 156.44 Kilometer auf dem Programm.

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