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Sebastien Ogier überschlug sich wegen eines Fehlers im Aufschrieb © xpb.cc

Sebastien Ogier dachte, er könnte die Kurve schneiden, doch das ging nicht: So kam es zum verhängnisvollen Fehler, der ihn den Argentinien-Sieg gekostet hat

Ein Fehler im Aufschrieb sorgte für Sebastien Ogiers verhängnisvollen Fehler, der ihn bei der Rallye Argentinien den eigentlich sicheren Sieg gekostet hat. Der Citroen-Pilot war als Führender mit 43 Sekunden in die letzten 59 Kilometer gestartet. Doch am Ende der ersten, 48 Kilometer langen Prüfung überschlug er sich. Dabei beschädigte er unter anderem die Servolenkung seine DS3 WRC und schleppte sich mit seinem waidwunden Auto schließlich als Dritter ins Ziel.

"Ich bin mit einem recht komfortablen Vorsprung in den Tag gestartet, und es sah so aus, als ob der Sieg einfach zu holen wäre. Aber am Ende haben wir es verloren", seufzt Ogier. "Der Grund war, dass der Aufschrieb am Ende der Prüfung einen Fehler hatte. Wir hatten "Schneiden" notiert, aber diese Kurve konnte man nicht schneiden. Ich habe etwas Kleines gerammt, und wir haben uns überschlagen. Es war ein recht langsamer Überschlag, aber die Servolenkung war kaputt. Ich dachte mir, dass es schwer wird, ins Ziel zu kommen. Und unmöglich, die Führung zu behalten."

Gleichzeitig betont Ogier, dass ihm der Fehler nicht unterlaufen ist, weil er unter Druck stand und deshalb zuviel riskiert hat. "Es gab keinen Druck. Wir hatten in dieser Prüfung einen guten Rhythmus. Wir hatten zwar etwas Zeit auf Seb und Mikko verloren, aber es war okay", sagt der Citroen-Pilot. "Wir sind gut durch den schwierigen Abschnitt mit dem Nebel gekommen, und die Stelle, an der wir uns überschlagen haben, war eigentlich recht einfach."

"Ich hatte einen Fehler in meinem Aufschrieb. Als ich zu der Kurve gekommen bin, habe ich gezögert, und nicht die richtige Lösung gewählt. Es war ein bisschen dumm, aber so ist der Rallyesport. Natürlich bin ich darüber nicht happy, aber trotzdem war es noch ein gutes Wochenende für Citroen", bilanziert Ogier.

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