vergrößernverkleinern
Spektakulär, aber langsamer als Sebastien Loeb: Mikko Hirvonen in Argentinien 2011 © xpb.cc

Ford-Pilot Mikko Hirvonen nimmt den zweiten Platz von Argentinien als Ansporn, Sebastien Loeb (Citroen) in Zukunft in die Schranken zu verweisen

Bei der Rallye Argentinien erzielte Mikko Hirvonen zum dritten Mal in dieser Saison einen zweiten Platz. Und zum dritten Mal 2011 war es Sebastien Loeb (Citroen), der vor dem Ford-Piloten die Ziellinie kreuzte. Entsprechend erpicht ist Hirvonen darauf, seinen französischen Konkurrenten endlich hinter sich zu lassen. Vor allem, wo Loeb nach sechs Events doch die WM-Tabellenführung inne hat.

"Wir befinden uns im Titelkampf und das ist auch gut so. Wir liegen nicht allzu weit zurück. So kann es aber nicht weitergehen, denn sonst gewinnt Sebastien den Titel erneut", sagt Hirvonen in Argentinien. "Ich muss also versuchen, Siege abzugreifen und ihn in einigen Events zu schlagen. Das ist der einzige Weg zum WM-Gesamtsieg. Wir haben noch immer eine Chance, wir sind noch immer da."

In Südamerika musste sich der finnische Rallyepilot aber geschlagen geben. "In gewisser Weise sollte ich mit dem zweiten Platz zufrieden sein, denn mein Tempo war nicht besonders gut. Speziell nicht auf Asphalt. Ich weiß nicht genau, was ich falsch machte. Bei dieser Rallye ging aber auch unheimlich viel vor sich", meint Hirvonen. Die Konkurrenz hatte schließlich mit einigen Pannen zu kämpfen.

"Ogier (Sebastien Ogier) hatte einen Überschlag, Jari-Matti (Latvala) hatte ein Problem und Petter (Solberg; Anm. d. Red.) ebenfalls", fasst der Ford-Fahrer zusammen und merkt abschließend an: "Vielleicht war ich etwas zu engagiert unterwegs und stand zu oft quer. Ich sollte trotzdem zufrieden sein, bin aber etwas verärgert, dass mich Sebastien wieder um zwei Sekunden geschlagen hat."

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel