vergrößernverkleinern
Sebastien Loeb fuhr 1999 seine erte Rallye. Seitdem erzielte er 65 WM-Rallye-Siege © getty

Loeb kämpft um den neunten Sieg rund um Trier. Der Junioren-Weltmeister 2010 hofft auf ein Cockpit, Räikkönen auf einen Coup.

Trier - Rekordweltmeister Sebastien Loeb, Ex-Formel-1-Champion Kimi Räikkönen und 23 deutsche Fahrer:

Den heimischen Rallye-Fans wird bei der Deutschland-Rallye vom 19. bis 21. August rund um Trier einiges geboten (Die Rallye-WM im TV auf SPORT1).

Während Loeb bei der neunten WM-Auflage der Rallye seinen neunten Sieg anpeilt (Shakedown Do., 22 Uhr im TV auf SPORT1) und Räikkönen auf einen ähnlichen Achtungserfolg wie bei seiner ersten Sonderprüfungs-Bestzeit im Vorjahr hofft, können sich die deutschen Fahrer einmal einem großen Publikum präsentieren.

Nachwuchs bekommt Chance

Besonders im Fokus stehen dabei unter den 89 Piloten aus 28 Nationen der offiziellen Starterliste vor allem Aaron Burkart (Berlin) und Christian Riedemann (Sulingen).

Burkart, im Vorjahr Junioren-Weltmeister, aber danach ohne WM-Cockpit für diese Saison, steuert einen WRC-Fiesta des Ford-Kundenteams Stobart.

Riedemann, der normalerweise in der WM-Akademie des Automobil-Weltverbandes FIA in der WM unterwegs ist, bekommt eine Chance vom künftigen VW-Team.

Fahrer können sich empfehlen

Die Wolfsburger, die ab 2013 mit dem Polo in der WM an den Start gehen, lassen in ihrem Sichtungsprogramm Riedemann und den Niederländer Hans Weijs junior in S2000-Autos von Konzerntochter Skoda WM-Erfahrung sammeln.

Während das Team dabei künftige Abläufe probt, können sich die Fahrer für ein Werkscockpit 2013 empfehlen.

Riedemann will Vorbereitung nutzen

Riedemann, der auch von der ADAC Stiftung Sport gefördert wird, sitzt zum ersten Mal in einem Super-2000-Auto.

"Aber ich werde die Vorbereitungszeit ausgiebig nutzen. Ich vertraue Volkswagen und freue mich jetzt schon auf die Zusammenarbeit mit einem super Team", sagte der 23-Jährige, der im Vorjahr bei der Deutschland-Rallye eine Nachwuchs-Klasse gewonnen hatte.

Der ein Jahr ältere Weijs siegte 2010 in Trier in der Junior-WM.

Loeb kämpft gegen Teamkollegen um neunten Sieg

Härtester Widersacher für Loeb im Kampf um seinen neunten Sieg nahe seiner elsässischen Heimat dürfte unterdessen sein Citroen-Teamkollege und Kronprinz Sebastien Ogier sein.

Der Franzose, der wie Loeb schon drei Rallyes in diesem Jahr gewonnen hat, ist in der Gesamtwertung hinter Loeb (146) und Ford-Pilot Mikko Hirvonen (Finnland/129) mit 124 Punkten Dritter.

Räikkönen dürfte sich unterdessen besonders auf die Zuschauerprüfung Circus Maximus zum Abschluss der Rallye freuen, die am Sonntag ab 14 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 übertragen wird und bei der die Piloten auch noch maximal drei Zusatzpunkte für die WM-Wertung gewinnen können.

Auf dem Stadtkurs rund um die Porta Nigra in Trier hatte der "Iceman" im vorigen Jahr seine erste Bestzeit geholt.

Zum Forum - jetzt mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel