vergrößernverkleinern
Petter Solberg kam in Finnland mit seinem Citroen DS3 WRC nicht auf Tempo © xpb.cc

Citroen-Privatier Petter Solberg konnte in Finnland nie das Tempo der Spitze gehen und wurde am Ende noch auf Platz fünf verdrängt - Die Enttäuschung ist groß

Petter Solberg hatte sich in Finnland mehr ausgerechnet. Der Privatier zählte im Vorfeld zu den Sieganwärtern bei der schnellsten Rallye im Kalender. Beim Shakedown war der Norweger noch gut bei der Musik dabei, doch im Laufe der 22 Prüfungen konnte er nicht das Tempo der Spitze gehen und verlor früh die Chance auf das Podium. In die letzte Etappe startete der Weltmeister von 2003 noch als Vierter. Mit seinem Citroen DS3 WRC konnte er zwar Mads Östberg (Ford) in Schach halten, doch gegen den stark aufholenden Mikko Hirvonen (Ford) hatte er keine Chance.

Schließlich kam Solberg mit 1:16 Minuten Rückstand als Fünfter ins Ziel. "Ich bin enttäuscht. Ich habe das gesamte Wochenende angegriffen, aber ohne Ergebnis. Das Auto war nach dem Shakedown perfekt, aber wir schafften es anschließend nicht, es wieder so hinzubekommen. Wir wissen nicht warum", sagt der 36-Jährige. Wir haben versucht das Auto über die Abstimmung zu verbessern. Wir konnten aber nicht das Tempo der Spitze halten."

"Das Resultat ist frustrierend. Wir konzentrieren uns jetzt auf die nächste Rallye auf Asphalt in Deutschland." Samstagvormittag gab es an seinem DS3 ein Problem mit dem vorderen Differenzial. "Wir hatten ein Problem, konnten es aber in der Mittagspause beheben. Am Nachmittag bin ich Risiken eingegangen, aber trotzdem konnte ich nicht das Tempo der Spitze gehen. Wir blicken jetzt nach vorne und bereiten uns auf Deutschland vor."

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel