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Im Vorjahr hat Sebastien Loeb die Rallye in Großbritannien gewonnen © xpb.cc

Die Organisatoren der Großbritannien-Rallye wollen in Zukunft eine längere Route fahren, obwohl die Veranstaltung weiterhin auf wackeligen Beinen steht

Die Zukunft der Großbritannien-Rallye ist weiterhin unsicher. In dieser Saison wird in der Region um Wales eine veränderte Route gefahren. Wie es in den kommenden Jahren weitergeht, steht allerdings in den Sternen. Die Organisatoren wollen aus Wales hinaus und eine längere Route in Großbritannien fahren. Noch fehlen aber ein neuer Veranstaltungsort und ein Sponsor. 2012 findet die Rallye Mitte September statt, obwohl die Finanzierung noch nicht steht.

Wie unsere Kollegen von 'Autosport' berichten, könnten die Veranstalter selbst den Stecker für das nächste Jahr ziehen. Rallyechef Andrew Coe ist aber optimistisch: "Wir haben über das kommende Jahr hinaus langfristige Optionen. Wir wollen die Rallye zurück auf eine Tour durch Großbritannien bringen. Wir waren jetzt zehn Jahre auf dieses Format beschränkt. Nun können wir ausbrechen und haben die Freiheit, die Route besser ausschöpfen. Wir wollen die Rallye wieder zu den Wurzeln zurückbringen."

Seit 1973 ist die Rallye in Großbritannien Teil des Kalenders und zählt zu den Klassikern. WRC-Kommissionspräsident Jarmo Mahonen bekräftigt, dass für die Rallye in Zukunft immer die Türen offen stehen, wenn alle Kriterien erfüllt werden. "Sollten sie 2012 nicht im Kalender stehen, was geschieht dann 2013? Wir müssten den Marketingplan und all das sehen, aber persönlich denke ich, dass wir Großbritannien brauchen. Wir hatten bereits Gespräche über eine längere Route und stehen dem sehr positiv gegenüber."

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