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Der Portugiese Armindo Araujo wird auch in Deutschland einen MINI pilotieren © xpb.cc

Armindo Araujo wird bei der Deutschland-Rallye erneut mit einem MINI antreten - Zum ersten Mal stellt sich der neue Bolide auf Asphalt der Konkurrenz

In Deutschland wird Armindo Araujo wieder mit einem MINI John Cooper Works WRC am Start stehen. Zum ersten Mal wird sich der neue Bolide auf Asphalt messen. Deutschland ist ein gutes Pflaster für den zweifachen P-WRC-Weltmeister, der der dort bereits in der Gruppe-N gewonnen hat. Zuletzt in Finnland schied der Portugiese frühzeitig mit einem technischen Gebrechen aus. Araujo hofft, dass er von den Testfahrten der Werksmannschaft profitieren kann. Beim Motor ist der neue MINI allerdings noch nicht ganz auf der Höhe.

"Es ist das erste Jahr des Autos, also weiß ich nicht, was in Deutschland passieren wird. Wir werden einen Tag vor der Rallye testen. Dann sehen wir weiter. Ich bin aber optimistisch, denn ich habe in Deutschland im Vorjahr gewonnen und mir gefällt die Rallye sehr gut. Wir werden alles versuchen", wird Araujo von 'WRC.com' zitiert. Um das zu erreichen muss auch die Zuverlässigkeit passen.

In Finnland ging ein Ansaugstutzen des Motors kaputt. "Wir haben deshalb Kraft verloren, aber wir waren in Finnland um zu lernen und uns für die Zukunft vorzubereiten. Das Auto verbessert sich ständig. Je mehr man fährt, desto mehr Speed finden wird." Nach den Testfahrten des Werksteams in Deutschland, werden Kris Meeke und Dani Sordo am kommenden Wochenende an der Richard Burns Memorial-Rallye teilnehmen. Auch dort wird auf Asphalt gefahren.

Prodrive-Chef David Richards ist mit dem Auto zufrieden, aber aus dem Triebwerk müssen noch einige Pferdestärken herausgekitzelt werden. "In diesem Bereich müssen wir die Entwicklung fortsetzen. Mit dem Rest sind wir sehr zufrieden. Deutschland wird eine weitere Herausforderung und der nächste Schritt bei der Lernkurve des Teams."

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