vergrößernverkleinern
J-WRC-Meister Aaron Burkart freut sich auf die Deutschland-Rallye © Citroen

Aaron Burkart fiebert der Rallye-Deutschland entgegen - Der J-WRC-Weltmeister ist der erste Deutsche, der einen aktuellen Ford Fiesta RS WRC fahren wird

Seit dem vergangenen Herbst ist es ruhig um Aaron Burkart geworden. Der Gewinn des letzten Juniorenweltmeistertitels der Geschichte hat dem Deutschen nicht den erhofften Karrieresprung gebracht. Insgesamt 35 WRC-Rallyes ist der 28-Jährige seit seinem Debüt in Deutschland 2003 gefahren, die meisten davon in 1.600er-Autos. Neben dem J-WRC-Titel zählt der zwölfte Gesamtplatz in Wales (2009) am Steuer eines Citroen C4 WRC zu den Highlights. Seinen einzigen WM-Punkt eroberte Burkart im Vorjahr in der Türkei mit einem Suzuki Swift S16000.

Der große Saisonhöhepunkt in diesem Jahr ist die Deutschland-Rallye. Burkart wird vor seinen heimischen Fans in einem aktuellen Ford Fiesta RS WRC antreten, der von M-Sport eingesetzt wird. Als Co-Pilot fungiert Andre Kachel. "Es ist fantastisch, dass ich meine Heimveranstaltung mit einem World-Rallye-Car bestreiten kann. Das ist etwas Besonderes", wird Burkart von 'WRC.com' zitiert.

"Mit 20 WRC-Boliden werden Punkte eine große Herausforderung, aber das peile ich zumindest an." Burkart ist der erste Deutsche, der ein Auto der aktuellen Generation fahren wird. Am kommenden Sonntag wird er erstmals den Fiesta testen. "Wir werden danach sehen wie es ist, aber im Moment fühle ich mich gut. Der Test wird mit dem eigentlichen Rallye-Boliden stattfinden. Wir dürfen uns also keine Fehler erlauben. Die Kurvengeschwindigkeiten werden höher sein. Daran müssen wir denken."

M-Sport-Teamchef Malcom Wilson sagt über die Unterstützung des Deutschen: "Wie bei allen Fahrern bin ich auch bei ihm gespannt, wie er sich schlagen wird."

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel