vergrößernverkleinern
Olivier Quesnel verspricht sich von einer Regeländerung ziemlich viel © xpb.cc

Citroen-Sportchef Olivier Quesnel geht davon aus, dass es aufgrund einer Regeländerung ab 2012 seltener zu Teamorder kommen wird

Der Schlagabtausch zwischen den beiden Citroen-Stars Sebastien Loeb und Sebastien Ogier bestimmt derzeit die Rallye-Weltmeisterschaft. Die beiden Franzosen duellieren sich allerdings nicht nur auf den Rallye-Pisten dieser Welt, sondern auch über die Medien, indem sie sich abwechselnd öffentlich über ihre Teamleitung beschweren.

Der Konflikt zwischen den beiden Rivalen hängt sich meistens an den Vorgaben auf, welche die Teamleitung ihren Piloten auferlegt. Bei der Akropolis-Rallye warf Loeb den Bossen vor, sie bevorzugten Ogier, indem sie ihm bei dessen taktischer Fahrweise unterstützen. Bei der Deutschland-Rallye beschwerte sich Ogier wiederum darüber, dass er sich ab dem zweiten Tag gefälligst hinter dem führenden Loeb zu halten habe.

Citroen-Sportchef Olivier Quesnel hofft, dass eine Regeländerung ab der kommenden Saison zur Entspannung der Situation beiträgt. Ab 2012 muss der Führende bei Schotter-Rallyes nicht mehr als Erster auf eine Etappe starten. Dadurch sollte das Taktieren bei Veranstaltungen wie der Akropolis-Rallye der Vergangenheit angehören.

"Es wird für mich im nächsten Jahr einfacher sein, mit den Fahrern umzugehen", wird Quesnel von 'Autosport' zitiert. "Letztlich wird es ist im kommenden Jahr um den Sport gehen, nicht um die Taktik." Allerdings dürfte bei dieser Aussage Quesnels der Wunsch der Vaters des Gedanken sein.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel