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Ken Block hofft in Großbritannien auf ein versöhnliches Ende seiner WRC-Saison © 2011 Rallye Australia

Ford-Privatier Ken Block kann den Start des WRC-Saisonfinales in Wales kaum erwarten und peilt bei einer seiner Lieblingsrallyes ein gutes Ergebnis an

Für Ken Block kann das übernächste Wochenende nicht schnell genug kommen. Wenn am 10. November in Wales die Rallye Großbritannien und damit das Finale der WRC-Saison 2011 gestartet wird, wird sich der US-Boy an vergangene Zeiten erinnern, wie er offenbart.

"In all den Jahren, in denen ich die WRC im Fernsehen verfolgt habe, haben mich die Rallye Großbritannien und die Geschichte dort sehr beeindruckt", so Block gegenüber 'WRC.com'. "Ich erinnere mich noch genau daran, wie Petter Solberg dort im Jahr 2003 seinen Titel gewann und natürlich an Colin McRae. Es wird eine Menge Notalgie im Spiel sein, wenn ich dort antrete", glaubt der Gymkhana-Star, der wie üblich am Steuer seines privat eingesetzten Ford Fiesta RS WRC an den Start gehen wird.

Bei seiner Großbritannien-Premiere im Vorjahr musste Block am zweiten Tag nach einem technischen Defekt die Segel streichen. In diesem Jahr hat sich der US-Amerikaner daher in erster Linie eine Zielankunft auf die Fahnen geschrieben. "Einige der klassischen Prüfungen sind wirklich toll zu fahren. Ich habe es im vergangenen Jahr dort sehr genossen", so Block, der speziell in Großbritannien gleichzeitig noch Nachholbedarf ortet: "Ich fahre nicht besonders gern im Schlamm."

Bei wechselhaften Bedingungen, wie sie in den Wäldern von Wales keine Seltenheit sind, fehlt es ihm eigener Aussage zufolge noch an Erfahrung. "Dann fällt es mir schwerer, aber letztlich ist es nur eine Sache, an der ich noch arbeiten und wo ich mich verbessern muss", so Block.

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