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Matthew Wilson will vor heimischer Kulisse eine gute Show zeigen © PHOTO4 xpb.cc

Die erfolgreiche Saison will die Stobart-Ford-Mannschaft mit einem weiteren starken Resultat beim Finale in Wales ausklingen lassen

Für das Stobart-Team geht mit der Rallye-Großbritannien eine erfolgreiche Saison zu Ende. Acht Mal ist einer der drei Fahrer in die Top 5 gekommen. Das ist die beste Ausbeute der Mannschaft seit dem WM-Einstieg im Jahr 2006. Zu den Highlights 2011 zählen der zweite Platz von Mads Östberg beim Saisonauftakt in Schweden und Rang vier für Matthew Wilson in Australien. Die Ford Fiesta RS WRC werden in Wales spezielle Aufkleber haben. Wilson unterstützt eine Kampagne für Straßensicherheit, während Östberg und Henning Solberg an den tödlich verunglückten Marco Simoncelli erinnern werden.

Der Motorrad-Star hat M-Sport vor einigen Wochen besucht und den Boliden getestet. Zur Vorbereitung auf seine Heimrallye hat Wilson im Greystoke Forest getestet. Mit Hilfe der gesammelten Erfahrung will der Brite den MINI-Piloten Dani Sordo in der WM noch überholen. Im Moment hat Wilson drei Punkte Rückstand. "Wales ist immer eine fantastische Rallye, um die Saison zu beenden."

"Die Fans zeigen unglaubliche Unterstützung und ich möchte mehr denn je ein gutes Resultat holen", sagt Wilson. "Natürlich war es enttäuschend durch meinen Ausfall in Spanien auf den achten WM-Platz zurückzufallen, aber ich war in diesem Jahr von den Punkten her viel näher an den Top 5 dran. Ich bin stolz, dass ich die Royal Society für die Vermeidung von Unfällen unterstütze."

"Ich glaube, dass alle Fahrer ihre Limits kennen müssen, wenn man den Straßenverkehr sicherer machen will. Diese Eigenschaft zeigt sich im Motorsport, wenn man erfolgreich sein will. Ich habe großen Respekt vor meinem Auto und bin jederzeit konzentriert, damit Scott (Martin, Co-Pilot; Anm. d. Red.) und ich sicher bleiben."

Schotter ist der bevorzugte Belag für Östberg. Der norwegische Rallye-Meister peilt zum Saisonfinale das Podium an. "Schweden, Finnland und Wales sind meine Lieblingsrallyes in der WRC. Ich freue mich deshalb sehr. Ich möchte in die Top 5 kommen, aber wenn mein Vorbereitungstest gut läuft, dann könnte ich um das Podium kämpfen. Ich erwarte, dass es gut laufen wird, weil ich die Prüfungen gut kenne. Wenn keine Probleme passieren, dann kann ich ein gutes Resultat holen."

"Mir gefällt der Charakter der Strecken und die Leute sind sehr nett. Ich fühle mich bei der Rallye daheim. Ohne Zweifel wird es eine schwierige Veranstaltung. Die Tage sind sehr lang, aber wir sind darauf vorbereitet. Vielleicht lasse ich Jonas (Andersson, Co-Pilot; Anm. d. Red.) einige Verbindungsstrecken fahren, damit ich mich zwischen den Prüfungen etwas ausruhen kann."

Bereits zum elften Mal wird Routinier Henning Solberg die Rallye Großbritannien in Angriff nehmen. Der Norweger hat keinen Test vor der Veranstaltung absolviert, aber er hofft, dass er von seiner reichhaltigen Erfahrung profitieren kann. Am Beifahrersitz wird wie immer die Österreicherin Ilka Minor sitzen. "Schweden und Wales sind die beiden Rallyes, die ich am Besten kenne. Obwohl ich nicht testen konnte, glaube ich, dass ich gut vorbereitet bin."

"Die letzten Rallyes waren gut für uns. Es hat eine Zeit gedauert, bis ich mit dem Fiesta RS WRC zurechtgekommen bin. Jetzt fühle ich mich im Auto sehr wohl", sagt Solberg. "Wenn wir keine Probleme haben, dann sollte ein gutes Ergebnis möglich sein. Es ist schön, auf einige der klassischen Strecken zurückzukehren. Die Tage werden zwar lang, aber das ist für alle gleich."

"Das Wetter ist das größte Problem in Wales. Regen macht die Straßen sehr rutschig. Weil die Tage so lang sind, muss ich die Konzentration halten. Es wäre gut, wenn ich die Saison für meine Sponsoren mit einem Hoch beenden könnte. Mit einem Resultat in den Top 5 wäre ich sehr zufrieden."

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