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Weltmeister Sebastien Loeb hat in diesem Jahr noch auf Sardinien gewonnen © Red Bull/GEPA

Die Italien-Rallye wird künftig statt auf Sardinien auf der Insel Sizilien ausgetragen - Michele Mouton sondiert außerdem den Markt in Brasilien für künftige Veranstaltungen

Im WRC-Kalender für die kommende Saison stand nur noch hinter Italien ein Fragezeichen. Es stand schon lange fest, dass künftig nicht mehr auf Sardinien gefahren wird. Die Finanzierung war das Problem. Der italienische Automobilverband ACI hat nun bekannt gegeben, dass die Rallye ab dem kommenden Jahr auf Sizilien stattfinden wird. Der Automobilweltverband FIA musste den Austragungsort bis zum nächsten Meeting des Weltrates, der in der ersten Dezemberwoche tagt, wissen.

Wie die Rallye im Detail aussehen wird, steht noch nicht fest. Der zeremonielle Start soll in Palermo stattfinden und das Zentrum der Rallye auf dem Pergusa-Kurs in Enna. Der ACI wartet noch auf die Entscheidung der FIA, ob die Rallye auf Schotter oder Asphalt ausgetragen werden soll. Auf Sizilien gibt es beide Möglichkeiten. Die Targa Florio im Norden, sowie eine Runde der italienischen Meisterschaft. Die Proserpina-Rallye wird auf Asphalt ausgetragen und findet in Enna statt.

Während man in Italien in der Planungsphase ist, reiste Michel Mouton nach Brasilien, um die Möglichkeiten einer neuen Rallye zu sondieren. Vor 29 Jahren hat sie, als in Brasilien das zweite und bisher letzte Mal gefahren wurde, mit einem Audi gewonnen. Promoter Norh One Sport will in Zukunft Brasilien in den Kalender aufnehmen. Das bisherige Konzept sieht vor, dass in der Region um Sao Paolo gefahren wird, mit einem Remote-Service in Sao Jose dos Campos. Außerdem möchte man ein südamerikanisches Doppelpack mit Argentinien bilden.

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