vergrößernverkleinern
Citroen-Fahrer Dani Sordo stellte im Qualifying die Bestzeit auf © Citroen

Dani Sordo (Citroen) stellt im Qualifying zur Rallye Portugal die Bestzeit auf und wählt die letzte Startposition - Sebastien Ogier (Volkswagen) Zweitschnellster

Die Rallye Portugal startete am Donnerstag mit dem Shakedown-Qualifying. Die Spitzenfahrer lagen auf der fünf Kilometer langen Schotter-Strecke dicht beisammen. Die Bestzeit stellte Citroen-Werksfahrer Dani Sordo in 3:01,6 Minuten auf. Damit durfte sich der Spanier als Erster die Startposition für die erste Etappe am Freitag aussuchen. Da die Schotter-Strecken gewöhnlich mit jedem Auto schneller werden, ist eine späte Startposition in der Regel die Beste. Deshalb war es wenig überraschend, dass sich Sordo für Startplatz 13 und somit die letzte Postion aussuchte.

Sordo war im Qualifying schneller als die beiden Volkswagen-Werksfahrer. Sebastien Ogier fehlten sieben Zehntelsekunden auf die Bestzeit des Spaniers. "Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis aus dem Qualifying, vor allem, da ich leider immer noch nicht hundert Prozent fit bin", sagt der WM-Führende. "Heute morgen ging es mir schon etwas besser, ich hoffe einfach, dass es jeden Tag weiter aufwärts geht." Bereits am vergangenen Wochenende musste Ogier seinen Start beim Fafe-Sprint absagen.

Wenig überraschend wählte er im Anschluss an das Qualifying die zwölfte Startposition. Sein Teamkollege Jari-Matti Latvala stellte die drittbeste Zeit auf und wählte Startplatz elf. "Im Qualifying ist uns ein guter Lauf ohne große Ausrutscher gelungen", kommentiert der Finne. "An ein paar Stellen war ich vermutlich ein wenig zu vorsichtig, was uns ein paar Zehntelsekunden gekostet haben dürfte. Es wäre wohl etwas mehr drin gewesen als Platz drei, aber ich bin insgesamt ganz zufrieden."

Auch die weiteren Fahrer gingen kein Risiko ein und wählten nach und nach die Startpositionen. Ford-Speerspitze Mads Östberg fuhr im Qualifying auf Platz vier, gefolgt von Citroen-Werksfahrer Mikko Hirvonen. Auf den weiteren Plätzen kamen Jewgeni Nowikow (Ford), Thierry Neuville (Ford) und Volkswagen-Neuling Andreas Mikkelsen. Nasser Al-Attiyah (Ford) und Khalid Al-Qassimi (Citroen) rundeten die Top 10 ab. Die drei langsamsten Fahrer waren Martin Prokop (Ford), Michal Kosciuszko (Mini) und Dennis Kuipers (Ford).

Kuipers wird demnach am Freitag die Strecken eröffnen. Die erste Etappe umfasst zunächst vier Wertungsprüfungen, bevor der Tag mit einer Superspecial in Lissabon abgeschlossen wird.

Qualifying-Ergebnis:

Startreihenfolge für die 1. Etappe:

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel