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Der Spanier Dani Sordo gewann nach dem Fafe-Sprint auch das Qualifying © Citroen

Citroen-Teamchef Yves Matton ist zuversichtlich, dass Mikko Hirvonen und Dani Sordo in Portugal stark sein werden - Speziell Sordo hat sich gesteigert

Bei den ersten drei Saisonläufen standen Sebastien Ogier und Volkswagen mit Mittelpunkt, doch Citroen führt vor der Rallye Portugal die Herstellerwertung mit vier Punkten Vorsprung vor dem Konkurrenten aus Deutschland an. Bisher konnte nur Sebastien Loeb eine Rallye gewinnen. Dagegen waren die Leistungen von Mikko Hirvonen und Dani Sordo durchwachsen. Aber speziell Sordo zeigte nun auf, dass er auf dem aufsteigenden Ast ist. Der Spanier gewann am vergangenen Wochenende den Fafe-Sprint und legte auch im Shakedown die Bestzeit vor.

Citroen-Teamchef Yves Matton ist deshalb zuversichtlich: "Wenn wir zu einer Rallye kommen, dann wollen wir gewinnen. Wenn wir aber mit beiden Autos in einer guten Position für die WM sind, dann werden wir es so wie in Mexiko machen", erläutert der Belgier die Herangehensweise. "Mikko musste in Schweden eine große Enttäuschung hinnehmen. Da er schon in der ersten Prüfung von der Straße geflogen war, war es für ihn wichtig, dass er in Mexiko wieder Vertrauen fand."

"Dani war mit der Abstimmung des Autos nicht sehr zufrieden. Vor Mexiko hatten wir einen guten Test, aber wir konnten ihm die Teile noch nicht für Mexiko geben. Nach Mexiko testeten wir wieder und es war ein sehr guter Test. Jetzt hat er das Qualifying gewonnen und am vergangenen Wochenende den Fafe-Sprint. Er scheint viel Vertrauen zu haben. Wir hoffen, dass wir ein sehr gutes Wochenende haben werden."

Dennoch verstummten bisher die Rufe nach Ausnahmekönner Sebastien Loeb nicht. Der Weltmeister wird in Argentinien wieder in den DS3 WRC steigen. Matton glaubt nicht, dass der Franzose bei weiteren Einsätzen gebraucht werden wird. "Nein, das ist nicht der Plan. Er möchte das nicht tun. Wir haben vier Rallyes, die er in diesem Jahr fahren wird. Sollten wir ein Ergebnis für den WM-Titel brauchen, dann werde ich ihn fragen. Ich glaube aber nicht, dass er es annehmen wird."

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