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Sepp Wiegand hat mit seinem Skoda die Top 3 in der WRC2 wieder im Blick © Skoda

Sepp Wiegand meisterte während der Vormittagsschleife einige Probleme und fand wieder seinen Speed - Für den Nachmittag ist der Skoda-Fahrer zuversichtlich

Skoda-Fahrer Sepp Wiegand ist bei der Rallye Portugal zum ersten Mal in der WRC auf Schotter unterwegs. Aufgrund des Reifenschadens am Freitag muss der Deutsche am Samstag Boden gutmachen. In erster Linie will das Nachwuchstalent an der Algarve viel lernen und Erfahrung sammeln. Dazu sind viele Kilometer wichtig. Auf den Wertungsprüfungen sechs bis acht musste Wiegand einige Probleme meistern. Am Ende hatte er seinen Speed wiedergefunden. Nach acht Prüfungen fehlen nur noch 13,2 Sekunden auf den dritten Platz der WRC2-Wertung.

"Es war nicht so besonders gut für uns", fasst Wiegand seinen Vormittag im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com' zusammen. "Es hat schlecht angefangen, weil wir auf der ersten langen Prüfung über 30 Kilometer ohne Aufschrieb gefahren sind. Die Sprechverbindung war ausgefallen, sie ist nicht ganz ausgefallen, aber es rauschte stark. Teilweise habe ich die Kommandos gehört, dann wieder nicht. Das war etwas doof. Teilweise habe ich die Kurven falsch gehört. Ich bin dann einfach durchgefahren, aber wir haben viel Zeit verloren."

In der nächsten Prüfung lief es etwas besser, obwohl die Reifenwahl nicht ganz optimal war. "Auf WP2 haben wir ein Experiment versucht, weil es gestern gut funktioniert hat. Wir sind bei den Reifen eine Kreuzmischung aus harten und weichen Reifen gefahren", erläutert Wiegand die Herangehensweise. "Es hat aber nicht so gut geklappt, weil es viel wärmer als gestern war. Zudem war der Untergrund anders. Die Reifen waren viel zu weich. Dadurch haben wir erneut Zeit verloren."

"Vor der dritten Prüfung haben wir die Reifen dann komplett auf hart zurück gewechselt und es ging dann. Lediglich am Ende war das Bremspedal etwas weich." Und prompt war Wiegand wieder so schnell wie sein Skoda-Markenkollege Esapekka Lappi, der bisher die WRC2 in Portugal dominiert hat. Für die Nachmittagsschleife hat sich Wiegand die nächsten Schritte vorgenommen.

"Für den Nachmittag werden wir die Abstimmung ändern, denn das Auto übersteuerte stark. Wenn ich bremse, dann geht das Auto sofort quer in die Kurve hinein. Vielleicht liegt es an der Strecke, weil überall ein feiner Staub liegt. Wir versuchen jetzt das Setup zu adaptieren, damit wir von dieser Seite noch etwas mehr Grip finden."

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