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Trotz des Ausfalls in Portugal hält sich die Enttäuschung bei Sordo in Grenzen © Citroen

Daniel Sordo fiel in Portugal auf der siebten Wertungsprüfung in aussichtsreicher Position nach einer Kollision mit einem Baum aus - und sieht dennoch viel positives

Daniel Sordo blies am zweiten Tag der Rallye Portugal zum Angriff auf den Führenden Sebastien Ogier. Der Citroen-Pilot holte auf der WP7 um Vascão 1 mit Riesenschritten auf seinen Konkurrenten in Diensten von Volkswagen auf und hätte diesen sogar in der Zeitentabelle überholen können. Wäre da nicht vor dem fünften Checkpoint ein Baum gewesen, den der Spanier beim Beschleunigen aus einer Kurve erwischte. Sein DS3-Fahrzeug war danach so stark beschädigt, dass die vierte Rallye der Saison für den 29-Jährige frühzeitig beendet war.

"Am Ausgang der Kurve erwischten wir einen Baum, den ich mit dem Heck des Autos traf", sagt Sordo nach seinem Ausfall. "Bis dato lief es wirklich fantastisch, das Auto ließ sich einfach super fahren, hatte sehr viel Grip. Es verhielt sich genau wie ich es wollte: Beim Bremsen, beim Beschleunigen, alles war perfekt."

Trotz des Ausfalls in aussichtsreicher Position ist der junge Mann aus Torrelavega in Kantabrien mit dem Wochenende nicht ganz unzufrieden: "Auch wenn das enttäuschend ist, nehme ich viel gutes von dieser Rallye mit, denn wir waren von Beginn an mit bei der Musik. Im Qualifying waren wir schnell, genauso bei den Zwischenzeiten." Sordos Motto scheint ohnehin "alles oder nichts" zu lauten: "Lieber so weit vorne ausfallen als immer nur Vierter oder so zu werden." Nach Sordos Ausfall ist Volkswagen praktisch ohne Konkurrenz: Ogier führt nun vor seinem Markenkollegen Jari-Matti Latvala das Feld an.

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