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Jewgeni Nowikow eroberte in Portugal mit Platz vier sein bestes Saisonergebnis © M-Sport

Jewgeni Nowikow und seine Co-Pilotin Ilka Minor erobern in Portugal mit Platz vier ihr bestes Ergebnis des Jahres - Mit dem Tempo ist das Ford-Duo nicht zufrieden

Der Russe Jewgeni Nowikow und seine österreichische Co-Pilotin Ilka Minor eroberten bei der Rallye Portugal ihr bestes Resultat der laufenden Saison. Mit dem vierten Platz verbesserte sich das Duo auch auf Rang zehn der WM-Wertung. Nach den Ausfällen von Mads Östberg und Thierry Neuville war Nowikow auch die Ford-Speerspitze für das M-Sport-Team. Das Ergebnis war am Ende positiv, doch ganz zufrieden ist Nowikow nicht, denn er fand nicht den Speed, um mit der Spitze mithalten zu können.

Schon im Laufe der ersten Etappe ging über eine Minute verloren. "Wir gaben unser Bestes und das Tempo war nicht so schlecht. Natürlich würde ich lieber etwas weiter vorne sein", kommentiert er den sechsten Platz am Freitag. Den Samstag beendete Nowikow schließlich als Vierter. Es gab keine großen technischen Probleme und auch keine Fahrfehler, aber der Speed war nicht vorhanden. "Platz vier ist gut und ich bin zufrieden damit. Mit den Zeiten bin ich aber ehrlich gesagt nicht zufrieden."

"Ich habe bis zum Maximum gepuscht, aber es läuft an diesem Wochenende nicht für uns. Wir können gegen die Jungs an der Spitze nicht viel tun, weil die Abstände viel zu groß sind. Ich versuche den Rhythmus zu halten." Auch Minor rätselt über den Zeitrückstand: "Wir haben auf einmal viel größere Zeitrückstände - doch wir wissen nicht, woran es liegt. Dabei sind wir um unser Leben gefahren, stets am Anschlag - Jewgeni ist so gefahren wie immer. Wir können uns die Rückstände einfach nicht erklären."

Als am Sonntag die beiden Volkswagen-Piloten technische Schwierigkeiten hatten, hätte Nowikow profitieren können, doch sein Rückstand war zu groß und Volkswagen bekam die Probleme in den Griff. Am Ende verwaltete Nowikow sein Ergebnis bis ins Ziel. "Platz vier ist ein sehr gutes Resultat für uns, aber mit unseren Zeiten bin ich nicht zufrieden. Es war ein schwieriges Wochenende für uns."

Fünfeinhalb Minuten fehlten am Ende auf Sieger Sebastien Ogier. "Ich habe gepusht, aber aus irgendeinem Grund waren die Zeiten nicht so, wie sie hätten sein sollen. Platz vier ist sicherlich das Maximum, mehr wäre nicht möglich gewesen, weshalb ich zufrieden bin. Nun müssen wir hart arbeiten, damit wir in Argentinien stärker sind." Im Vorjahr kam Nowikow in Südamerika als Achter ins Ziel.

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