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Ein Fahrfehler warf Thierry Neuville zuletzt in Portugal weit zurück © xpbimages.com

Die nächsten Schotter-Rallyes werden für Thierry Neuville sehr wichtig - Deshalb hat sich der Youngster in erster Linie Zielankünfte vorgenommen

Thierry Neuville packte dieser Tage zum zweiten Mal seinen Reisekoffer für Argentinien. Im Vorjahr startete der Belgier zum ersten Mal in Südamerika und konnte auf Anhieb überzeugen. Er stellte eine Prüfungsbestzeit auf und kam als Fünfter ins Ziel. Das war für den damaligen Citroen-Piloten sein bestes Karriereergebnis. Nun fährt Neuville für M-Sport einen Ford und er stand in Mexiko erstmals auf dem Podest. Zuletzt in Portugal schied er allerdings aus und ging leer aus. Seit Portugal hat sich Neuville mit Kart-Rennen fit gehalten.

Nun liegt der Fokus auf den langen Prüfungen Argentiniens. "Mein Ziel für die nächsten drei Rallyes ist einfach: Ich will alle im Ziel beenden", nimmt sich Neuville vor. "Diese nächsten Rallyes werden sehr wichtig für mich. Es sind sehr harte Läufe für Mensch und Maschine. Deshalb muss ich sichergehen, dass ich überall die maximale Erfahrung sammle." Seinen Speed hat Neuville schon oft bewiesen, doch nun müssen regelmäßig Spitzenergebnisse folgen.

Argentinien soll den Anfang machen: "Die Prüfungen sind sehr sandig. Deshalb sind Reifenschäden nicht so eine große Gefahr wie bei anderen Rallyes. Man muss nur auf große Steine achten, die auf die Straße geschleudert werden können. Die große Herausforderung ist aber die Länge der Prüfungen", blickt Neuville auf die Anstrengungen voraus. "Abgesehen von den Superspecials betragen die meisten Prüfungen rund 30 Kilometer. Die längste geht sogar über 50 Kilometer."

"Man muss deshalb auf die Reifen Acht geben und konzentriert bleiben." Deshalb hat sich Neuville auch mit Rennsport fit gehalten: "Seit Portugal bin ich viel Kart gefahren. Das macht mir viel Spaß und hilft mir dabei, meinen Rhythmus zwischen zwei Rallyes zu halten. Außerdem konnte ich auch die Enttäuschung von Portugal hinter mir lassen." Zudem testete Neuville den neuen Ford Fiesta ST auf der Ford-Teststrecke in Lommel (Belgien).

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