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Jost Capito betont die Wichtigkeit des richtigen Zusammenspiels bei Volkswagen © xpbimages.com

Volkswagen-Motorsportdirektor Jost Capito über die logistischen Herausforderungen im Zusammenhang mit dem WRC-Engagement und über das wertvolle Lehrjahr 2012

Am 15. Januar 2013 betrat Volkswagen mit dem Polo R WRC bei der legendären Rallye Monte Carlo die Bühne Rallye-Weltmeisterschaft (WRC). Doch die Arbeit an dem Projekt "Rallye-WM" begann für das Team von Volkswagen Motorsport schon deutlich früher und macht auch zwischen den 13 WM-Läufen in elf Monaten praktisch keine Pause.

Volkswagen-Motorsportdirektor Jost Capito spricht im Interview über gewissenhafte Vorbereitung, reibungslose Abläufe und perfektes Teamwork.

Frage: "Herr Capito, warum hat sich Volkswagen nach dem Titel-Hattrick bei der Rallye Dakar für den Einstieg in die Rallye-Weltmeisterschaft entschieden?"

"Das bedeutet für uns konkret, dass wir hier unsere Kompetenzen auf globaler Bühne demonstrieren können: Zuverlässigkeit und Downsizing durch effiziente und leistungsstarke Motoren. Diese Philosophie vertreten wir in der Serienproduktion zum Beispiel mit unseren TSI-Motoren. Das Gleiche gilt für die Rallye-WM, wo ebenfalls Turbomotoren mit kleinem Hubraum zum Einsatz kommen. Das alles hat für Volkswagen die Entscheidung pro Rallye-Sport leicht gemacht."

Frage: "Worin bestanden seit der Entscheidung pro Rallye-WM die größten Herausforderungen für das

"Doch sportlicher Erfolg ist nur dann möglich, wenn Planung und Organisation stimmen. Eine elf Monate umspannende Saison muss gewissenhaft vorbereitet sein. Außerdem ist die Rallye-WM eben genau das: eine Weltmeisterschaft. Wir treten nicht nur in Europa, sondern auch in Süd- und Mittelamerika sowie in Australien an. Das bedeutet: Nicht nur die Fahrzeug-Ingenieure und Mechaniker arbeiten das ganze Jahr auf Hochtouren, sondern auch unsere Logistiker."

Frage: "Stichwort Vorbereitung: Wann begann das Projekt 'Rallye-WM' für Volkswagen?"

Frage: "Inwieweit zahlt sich die im Jahr 2012 gesammelte Erfahrung in dieser Saison aus?"

"Wozu gewissenhafte Vorbereitung führen kann, haben wir spätestens bei der Rallye Portugal gesehen: Am letzten Tag der Rallye drohten wir durch unterschiedliche Defekte an zwei Fahrzeugen weit zurück- oder sogar auszufallen. Doch eine Energieleistung des Teams beim letzten Service, als unter höchstem Zeitdruck

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