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Mikko Hirvonen machte die entscheidenden Fehler schon in der Recce © M-Sport/McKlein

Mikko Hirvonen müht sich in Polen mit einem falschen Aufschrieb, bleibt aber von Problemen verschont und wird Vierter - In der Recce fingen seine Schwierigkeiten an

Mikko Hirvonen reiste als "Titelverteidiger" nach Polen, da er die vorangegangene Ausgabe im Jahr 2009 gewonnen hatte. Die Rallye von damals hatte mit der Version 2014 aber wenig gemein. Das spürte auch der erfahrene Finne, denn schon in der Recce unterliefen ihm die entscheidenden Fehler. Der Aufschrieb war nicht korrekt, weshalb Hirvonen auf den schnellen Prüfungen seine Probleme hatte. Hirvonen und sein Co-Pilot Jarmo Lehtinen warfen schließlich ihre Erfahrung in die Waagschale und verbesserten den Aufschrieb. Dadurch wurde der blaue Ford Fiesta auch zunehmend schneller.

Am Freitagabend setzten sich Hirvonen und Lehtinen zusammen und studierten die Onboard-Videos, um den Aufschrieb zu verfeinern. Am Samstag nutzten sie schließlich die erste Schleife, um den Aufschrieb weiter zu perfektionieren. In der zweiten Schleife wurde Hirvonen erneut schneller. Somit lag er vor dem abschließenden Tag auf Platz vier und hatte nur zehn Sekunden Rückstand auf den drittplatzierten Hyundai-Fahrer Thierry Neuville.

Hirvonen stellte sich dem Duell, musste sich aber schließlich mit Platz vier zufriedengeben. Trotzdem blieb es bis zur Power Stage spannend, denn von hinten kam Jari-Matti Latvala (Volkswagen) angeflogen. Im Ziel hatte Hirvonen nur noch sieben Zehntelsekunden Vorsprung auf seinen Landsmann. "Es war ein sehr schwieriges Wochenende", blickt der M-Sport-Fahrer auf die vergangenen Tage zurück.

"In der Recce ist alles schiefgelaufen und ich musste von da weg aufholen. So war es eben und wir mussten so gut wie möglich damit umgehen . Meine Pace war nicht so gut, wie sie hätte sein sollen, aber ich hielt mich aus Problemen heraus und versuchte, mein Bestes zu geben. Viele Leute hatten an diesem Wochenende Schwierigkeiten. Wir profitierten davon und sammelten wertvolle Punkte." In der WM hält Hirvonen Rang fünf.

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