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Kris Meeke sammelte sechs WM-Punkte fr den siebten Platz © Citroen

Kris Meeke findet bei der Rallye Polen Vertrauen und erzielt Fortschritte bei seiner Fahrweise - Nur ein Reifenschaden verhindert ein besseres Ergebnis

Für Citroen war die Rallye Polen nicht von Erfolg gekrönt. Mads Östberg schied vorzeitig aus und Kris Meeke kam als Siebter ins Ziel. Der Brite lag lange in den Top 5, doch ein Reifenschaden in der langen "Goldap"-Prüfung am Samstag sorgte für einen Zeitverlust von knapp drei Minuten. Dadurch fiel Meeke bis auf den elften Rang zurück. Er startete aber sofort eine Aufholjagd und lag nach dem Samstag wieder auf Platz neun.

Abgesehen von dem Reifenschaden sieht Meeke die positive Seite: "Ich habe bei meiner Fahrweise einen großen Fortschritt geschafft. Ich bin jetzt konstanter und spüre, dass ich noch etwas schneller fahren kann. Das liegt auch an der Arbeit, die das Team und ich seit den Testfahrten gemacht haben", sagt der 34-Jährige zufrieden.

Am Sonntag gewann Meeke noch eine Position und kam schließlich als Siebter ins Ziel. Er überholte Henning Solberg (Ford) in WP21 und Hayden Paddon in WP23. "Aus der Sicht der Erfahrung war es eine interessante Rallye. Wir zählten zu den Spitzenfahrern. Leider gestalteten sich die Prüfungen in Lettland nicht gut für uns. Dort hatte ich in der langen Prüfung den Reifenschaden."

"Dass ich dann noch von Platz elf Siebter geworden bin, ist kein schlechtes Resultat", findet Meeke. "Es hätte aber auch besser aussehen können. Ich bin nichtsdestotrotz zufrieden, denn ich habe Vertrauen gefunden und viele Daten gesammelt, die für die Vorbereitungen auf Finnland sehr wichtig werden." Vor einem Jahr startete Meeke zum ersten Mal für Citroen in Finnland. Er schied aber durch einen Unfall aus.

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