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Hayden Paddon fhlte sich auf den schnellen Schotter-Straen wohl © xpbimages.com

Hyundai-Fahrer Hayden Paddon beendet auch seine zweite Rallye in diesem Jahr und wird mit WM-Punkten belohnt - Der Neuseeländer sieht Fortschritte

Hayden Paddon fuhr nach Sardinien nun in Polen seine zweite Rallye im Hyundai i20 WRC. Für den Neuseeländer setzte sich der Lernprozess fort. Die schnellen Schotter-Straßen in Polen erinnerten den 27-Jährigen an die Rallye in seiner Heimat. Paddon hatte sich für Polen ein Ziel gesetzt: "Ich habe in Sardinien viel gelernt und wollte diese Erkenntnisse bei dieser Rallye umsetzen und den Abstand zu Thierry (Neuville Anm. d. Red.) und Juho (Hänninen; Anm. d. Red.) verkürzen."

Das klappte zunächst auch, denn nach den ersten drei Prüfungen lag Paddon an der siebten Stelle. Am Freitag zeigte er in der vierten Wertungsprüfung sein Talent und markierte die zweitschnellste Zeit. Allerdings verlor Paddon mit Fortdauer des Tages bei schwierigen und tiefen Straßenverhältnissen Zeit. Dennoch hielt er sich aus großen Zwischenfällen heraus. Auch der Samstag verlief reibungslos und Paddon kletterte wieder in die Top 10.

Am Sonntag brachte er den achten Platz ins Ziel. Damit sammelte Paddon seine ersten vier WM-Punkte in diesem Jahr. "Es war eine gute Rallye, ich habe viel gelernt und es genossen. Ich freue mich über den achten Platz und darüber, dass ich zur ersten Dreifachzielankunft für das Team beigetragen habe", lautet sein Fazit. "Alle haben gut gearbeitet und ich freue mich über die Fortschritte, die John (Kennard, sein Co-Pilot; Anm. d. Red.) und ich seit Sardinien erzielt haben."

"Einige der Prüfungen hier haben besser zu meinem Stil gepasst. Ich glaube, dass wir hier unser Können gezeigt haben, wenn ich das Vertrauen hatte und gepusht habe. Trotzdem muss ich noch an einigen Bereichen arbeiten. Für die zweite Rallye mit dem Team können wir zufrieden sein. Wir müssen jetzt für Finnland den nächsten Fortschritt machen."

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