Privatier Per-Gunnar Andersson hat gestern Abend ein bisschen Geschichte geschrieben. Der Schwede holte sich die Bestzeit in der ersten Zuschauerprüfung beim Saisonauftakt in Schweden, es war die erste Bestzeit in der Ära der neuen World Rally Cars. Er ist begeistert vom neuen Reglement, dass es seiner Meinung nach auch Privatiers erlaubt, mit um den Sieg zu kämpfen. Denn die neuen Fahrzeuge sind wesentlich günstiger in der Anschaffung. Andersson selbst sammelte über 100.000 Euro an privaten Spenden, um in Schweden in einem Ford Fiesta RS WRC antreten zu können.

"Die neuen Regeln machen einen großen Unterschied aus. Denn wir starten alle mit der gleichen Basis, niemand kennt das Auto und es ist wirklich möglich, dass ein Privatier gewinnt, was zuvor noch nie der Fall war", wird Andersson von 'wrc.com' zitiert. "Wenn ich gut fahre, dann kann ich diese Rallye gewinnen und nicht nur die Top 8 anpeilen. In den ersten Prüfungen des Freitags ist er jedoch nach einem Überschlag zurückgefallen.

Als Dankeschön für die Unterstützung seiner Fans fährt er übrigens mit dem Schriftzug "Swedisch Hardcore Fan Club" auf seinem Fiesta.

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