Als finnischer Rennfahrer fühlt man sich auf der Rallyepiste einfach wie zuhause. Jüngstes Beispiel dafür ist Kimi Räikkönen, der in der Rallye-WM (WRC) deutlich gelassener wirkt als noch in der Formel 1. Laut seinem finnischen Landsmann Mika Häkkinen liegt diese Motorsport-Disziplin den Skandinaviern einfach näher als andere Kategorien.

Deshalb sei man aber nicht automatisch besser dabei. "Es ist einfach nur eine weitere Motorsport-Disziplin, die komplett anders ist", sagt Häkkinen gegenüber 'F1Pulse.com'. "Man muss bedenken: Wir Finnen fuhren schon viele Generationen lang im Rallyesport, bevor unsere Nation erstmals ernsthaft in der Formel 1 vertreten war."

Inzwischen haben es schon drei finnische Rennfahrer zu WM-Ehren in der Formel 1 gebracht: Nach Keke Rosberg 1982 triumphierte Häkkinen 1998 und 1999, Räikkönen zog 2007 nach. Letzterer scheint nun aber in der Rallye-WM heimisch geworden zu sein. Häkkinen: "Ich habe mich in letzter Zeit nicht mit Kimi unterhalten. Ich kann also nicht sagen, ob er erpicht darauf ist, in die Formel 1 zurückzukehren."

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