Im noch recht leeren Servicepark der Rallye Jordanien sitzen die Teams und Veranstalter im Moment bei einer Krisensitzung zusammen. Sie beraten, ob der Zeitplan der Rallye Jordanien, die eigentlich am Donnerstagmorgen beginnen soll, geändert wird. Denn das Schiff, das die Trucks mit der Ausrüstung von Italien aus in den israelischen Hafen Haifa bringen soll, hat wegen eines Motorschadens schon über zwei Tage Verspätung. Es wird damit gerechnet, dass es heute Nacht einläuft.

Da die Zollbehörde am Hafen um diese Uhrzeit aber geschlossen ist, kann die Zollabwicklung erst am Morgen über die Bühne gehen. Danach müssen die Trucks noch bis zum Servicepark in Jordanien am Toten Meer fahren. Dort würden sie nicht einmal 24 Stunden vor Beginn der Rallye und wenige Stunde vor dem geplanten Start des Shakedowns ankommen. Die Zeit, um alles aufzubauen, würde extrem knapp werden. Die Veranstalter haben bereits mehrere Szenarien durchgespielt. Unter anderem ist möglich, dass der Donnerstag gestrichen wird und dafür der Freitag und Samstag verlängert werden. Eine Entscheidung soll bei der jetzigen Krisensitzung fallen.

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