Die Dakar World Tour machte auf ihrer letzten Etappe Halt in Peking, wo ASO-Präsident Jean-Etienne Amaury und Dakar-Direktor Etienne Lavigne feststellen durften, dass die chinesischen Rallye-Pioniere für große Begeisterung sorgen.

Die Zeiten, in denen chinesische Fahrer bei der Rallye Dakar noch als Exoten galten, die lediglich die Liste der vertretenen Nationalitäten um eine Zeile verlängerten, sind längst vorbei. Als Lu Ningjun mit seinem erfahrenen Co-Piloten Denis Schurger im Jahr 2004 als erster Chinese auf Rang 57 ins Ziel der Dakar-Rallye kam, war noch niemandem bewusst, dass er damit eine Tür öffnete.

Seitdem haben rund zwanzig Fahrer oder Mannschaften mit unterschiedlichem Erfolg das Abenteuer gewagt. Fahrzeugbauer bringen sich mit Autos und Motorrädern ausdauernd in die Rallye-Raid-Szene ein, und die Liste der Kandidaten, die laut über eine Teilnahme nachdenken, wird mit jedem Jahr länger.

So lockte die Präsentation in Peking in unmittelbarer Nähe des Olympiastadions von 2008 zahlreiche Interessenten an. Einmal mehr hatte Lavigne die Gelegenheit, die Teilnehmer zu treffen, die bei der nächstjährigen Auflage der Rallye Dakar an den Start gehen werden. Hierzu zählt unter anderem Yong Zhou, der die Ausgabe 2011 am Steuer eines 4x4 Great Wall an 22. Stelle beendete und mit seinem 19. Platz im Jahr 2005 bislang der erfolgreichste Fahrer seines Landes ist. Auch die Jincheng-Motorräder werden nach dem positiven Ergebnis von Wenmin Su, der im Januar als 70. Buenos Aires ankam, im Jahr 2012 wieder zur Stelle sein.

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