Rekordweltmeister Sebastien Loeb (Frankreich) ist bei der Deutschland-Rallye weiter das Maß aller Dinge und führt auch nach sechs von insgesamt 19 Wertungsprüfungen des ersten Tages das Feld an.

Der siebenmalige Champion, der bisher alle acht deutschen WM-Läufe rund um Trier gewann, lag beim 9. von 13 Läufen zur Rallye-Weltmeisterschaft im Citroen DS3 WRC 7,4 Sekunden vor seinem Landsmann und Markenkollegen Sebastien Ogier.

Damit wird es aller Voraussicht nach zum Zweikampf zwischen dem Weltmeister und seinem "Kronprinzen" kommen. Der in der WM-Wertung hinter Loeb an zweiter Stelle liegende Finne Mikko Hirvonen (Ford Fiesta RS WRC) weist bereits einen Rückstand von 1:18,4 Minuten auf.

Bester deutscher Pilot nach dem ersten Tag ist Hermann Gassner junior im Mitsubishi Galant auf Platz 17. Für den früheren Junioren-Weltmeister Aaron Burkart ist das Heimspiel nach einem technischen Defekt an seinem Ford Fiesta RS WRC auf der sechsten Wertungsprüfung vorzeitig beendet.

Einen glänzenden Eindruck hinterließ bisher WM-"Heimkehrer" Mini. Der Spanier Dani Sordo und der Brite Chris Meeke boten den Zehntausenden von Fans in den Mosel-Weinbergen als Vierter und Fünfter eine spektakuläre Show im John Cooper Works WRC.

Der ehemalige Formel-1-Weltmeister Kimi Räikkönen (Finnland/Citroen), der im vergangenen Jahr in Deutschland mit Rang fünf sein bestes WM-Ergebnis eingefahren hatte, behauptet nach dem ersten Tag Rang acht.

Der 37jährige Loeb, der am Mittwoch seinen Vertrag bei Citroen etwas überraschend um weitere zwei Jahre bis 2013 verlängert hatte, liegt derzeit auch in der Gesamtwertung der Fahrer-Weltmeisterschaft mit 171 Punkten vorn. Sein Vorsprung auf Hirvonen beträgt 27 Punkte, weitere vier Punkte dahinter folgt Ogier.

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