Bei den Trucks versuchte auch auf der zwölften Etappe ein Kamaz die starke Iveco-Mannschaft herauszufordern - aber vergeblich. 195 Wertungskilometer gab es auf dem Weg zwischen Arequipe und Nazca zurückzulegen. Zu Beginn lag das Feld dicht beisammen. Andrei Karginow mischte munter unter den Iveco-Trucks mit. Wie auch bei den Autos stellte die letzten großen Sanddünen vor dem Ziel die Teilnehmer vor Schwierigkeiten. Rund um Kilometer 150 blieben die LKWs reihenweise liegen. Diese Stellen hatten davor bereits den Autos Probleme bereitet.

Auch Überflieger Gerard de Rooy blieb kurz stecken. Es erwischte auch seinen Teamkollegen Miki Biasion. Hans Stacey schlug sich dagegen wacker. Lange steckten auch Wuf van Ginkel (Ginaf) und Artur Ardavichus (Kamaz) fest. Am schlimmsten erwischte es Karginow, der immer noch im Sand feststeckte als die Führenden bereits im Ziel waren. Die letzten Meter legte die Iveco-Mannschaft schließlich im Konvoi zurück, weshalb die Abstände dicht beisammen lagen.

Der Tagessieg ging an de Rooy, vor Stacey und Biasion, die die gleiche Zeit notierten. Der Franzose Joseph Adua (Iveco) überraschte heute mit dem vierten Platz, zehn Minuten hinter de Rooy. In der Gesamtwertung hat sich nichts verändert. De Rooy führt komfortable 56 Minuten vor Stacey und steuert dem Dakar-Sieg entgegen.

Ergebnis der 12. Etappe (Top 5):

Gesamtwertung nach 12 von 14 Etappen (Top 5):