Die Truckwertung ist seit einigen Tagen praktisch zugunsten der Iveco-Mannschaft entschieden. Deshalb ging es die Truppe auf der 13. und vorletzten Etappe der Rallye Dakar ruhig an, um Probleme zu vermeiden. Das öffnete die Tageswertung für die Konkurrenz. Einfach waren die Dünen von Nazca Richtung Pisco nicht zu bewältigen. Gleich zu Beginn erwischte es Jo Adua (Iveco), der am Vortag mit der vierten Zeit überrascht hatte. Der Franzose blieb im Sand stecken. Auch Pep Vila (Iveco) fuhr sich fest.

An der Spitze übernahm Andreij Karginow das Zepter. Der Kamaz-Pilot bestätigte seine starke Form gegen Ende der Dakar. Bereits Am Vortag war der Russe auf dem Weg zum Tagessieg, doch ein Fehler in den Dünen machte ihm eine Strich durch die Rechnung. Heute passte alles. Für die 275 Wertungskilometer brauchte Karginow 3:33 Stunden und er kam als Erster in Pisco an. Tatra-Fahrer Andre de Azevedo kam 20 Minuten später an und wurde Zweiter.

Die Iveco-Mannschaft fuhr im Konvoi, um den Gesamtsieg nicht zu riskieren. Hans Stacey wurde heute Dritter, dicht gefolgt von Miki Biasion. Gerard de Rooy klassierte sich hinter Ilgizar Mardeew als Sechster. De Rooy steht unmittelbar vor dem Dakar-Sieg. Der Niederländer hat vor dem letzten kurzen Tag einen Vorsprung von 53 Minuten auf seinen Teamkollegen Stacey.

Ergebnis der 13. Etappe (Top 5):

Gesamtwertung nach 13 von 14 Etappen (Top 5):