Auf der ersten Wertungsprüfung der Dakar untermauerte das HS RallyeTeam mit dem ersten Tagessieg seine Ambitionen auf den Hattrick in der Buggy-Kategorie. Doch auf der Transportetappe sorgte eine undichte Wasserpumpe am SMG-Diesel-Buggy von Matthias Kahle und Thomas M. Schünemann für Trubel. Das Duo musste auf der mit 820 Kilometern längsten Etappe immer wieder stoppen, um ein Überhitzen des Motors zu verhindern. Im Service wechselten die Mechaniker dann die Pumpe, sodass Kahle/Schünemann am zweiten Tag wieder voll angreifen können.

Das sportliche Geschehen rückte beim Auftakt der 34. Rallye Dakar allerdings durch den Tod des Motorradfahrers Jorge Boero in den Hintergrund. "Die ersten Prüfung war kurz und knackig - ein kleiner Vorgeschmack auf die kommenden 14 Tage.", sagt Kahle. "Insgesamt war es ein sehr langer Tag für unser Team. Auf der Transportetappe mussten wir immer wieder stoppen, um den Motor abzukühlen. Aber wir waren vorsichtig genug, das Triebwerk hat keinen Schaden genommen. Im Biwak haben wir auch die schreckliche Nachricht über Jorge Boreo vernommen. Wir sind in Gedanken bei seiner Familie."