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Sandro Cortese findet den Bugatti-Circuit in Le Mans durchaus ansprechend © Privat

Sandro Cortese sehnt den Frankreich-Grand-Prix sehnsüchtig herbei - Der Derbi-Pilot outet sich als Le-Mans-Fan

Am kommenden Wochenende steht in Le Mans der Grand Prix von Frankreich an. Wenn man sich im Fahrerlager umhört, bekommt man dabei selten eine eindeutig positive Einstellung gegenüber dem Bugatti-Circuit zu hören. Eine Ausnahme ist Sandro Cortese. "Le Mans ist echt cool", so der Derbi-Pilot über die 4.185 Meter lange Strecke. Damit unterscheidet sich Cortese von vielen seiner Kollegen, den Rundkurs für nicht besonders anspruchsvoll halten.

"Die Streckenführung hat etwas ganz Spezielles", findet Cortese. "Auf einige harte Bremspunkte in den Stop-and-Go-Passagen folgt ein schneller, flüssig zu fahrender Streckenabschnitt. Diese vollkommen unterschiedlichen Eigenschaften in der Streckenführung gefallen mir. Das verlangt ein rasches Umdenken im Verlauf einer Runde. Und bei der Abstimmung ist ein ausgeglichenes Setup gefragt. Solange es hier nicht nass ist, bietet der Asphaltbelag auch ausreichend Haftung."

Den unglücklichen Ausgang des letzten Rennens in Jerez hat er schnellstens aus seinem Gedächtnis gedrängt. "Ein Materialdefekt ist im seltensten Fall vorhersehbar, dagegen ist man machtlos. Über das mögliche Top-Ergebnis habe ich nicht lange nachgetrauert, sondern sofort mich wieder auf die nächsten Aufgaben konzentriert."

"Wir wissen wozu wir fähig sind, daher sind auch die Erwartungen wie immer gleich. Wir können auf einer soliden Basis aufbauen, mit der wir in der Lage sind, jedes Mal ein Spitzenergebnis einfahren zu können. Angesichts der verloren gegangenen Punkte in Spanien wäre ein solches an diesem Wochenende unbedingt notwendig."

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