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Jonas Folger sieht Anzeichen dafür, dass es bei ihm nach vorne geht © Privat

Jonas Folger sieht in seinem 13. Platz von Le Mans ein Zeichen dafür, dass es nach vorn geht - Fahrwerksprobleme in den Griff bekommen

Für Jonas Folger ist das Rennen beim Grand Prix von Frankreich recht unterhaltsam verlaufen. Nachdem von Startplatz 13 gestartet war, konnte er auf dieser Position auch ins Ziel fahren. Zuvor lieferte er sich unzählige Positionskämpfe mit Danny Webb und Jasper Iwema. Der Rückstand von knapp fünf Sekunden auf den neuntplatzierten Webb ist für Folger ein Ansporn für die nächsten Rennen.

"Mit meiner Platzierung kann ich soweit zufrieden sein", so der 16-jährige Aprilia-Pilot. "Vor allem deswegen, weil ich nur fünf Sekunden auf den neunten Platz verloren habe. Webb ist im Rennen ungefähr gleich schnell gefahren wie. Aber zu Beginn des Rennens sind mir einfach zu viele Fehler passiert. Anfangs konnte ich mit ihm gut mithalten, aber mit Fortdauer des Rennens sind mir an den harten Bremspunkten weitere Fehler unterlaufen. Ich habe es ein paar Mal doch etwas übertrieben."

Im weiteren Rennverlauf kam es erneut zu einem unterhaltsamen Zweikampf mit dem Niederländer Jasper Iwema. "Zusammen mit Jasper ist es aber für mich noch ein schönes Rennen geworden", so Folger weiter. "Sein Motorrad ist einen Tick schneller gelaufen und so konnten wir uns an Johann Zarco und Luis Salom heranfahren. So gesehen bin ich mit meiner Leistung im Rennen zufrieden." Schon für den nächsten Grand Prix in Mugello erwartet sich der unermüdlich arbeitende Folger eine weitere Steigerung.

"Ich hoffe jetzt natürlich, dass das Gesamtpaket noch eine Spur besser wird und dass ich dann konstant in den Top 10 mitfahren kann", so seine Erwartungen. "Gegenüber den ersten zwei Rennen ist mein Gefühl für das Motorrad wesentlich besser geworden. Eine Schwachstelle ist noch der Motor, der gegen Ende des Rennens von der Leistung her nachgelassen hat. Deswegen konnte ich mich in den letzten drei Runden auch nicht mehr im Windschatten meiner Vorderleute halten. Das Fahrwerk hingegen passt jetzt soweit."

Aber auch die Renndistanz von 24 Runden in Le Mans sind nicht ganz spurlos vorüber gegangen, wie Folger sagt: "Ich bin ziemlich geschafft. Ich musste in jeder Runde sehr hart pushen, damit ich nach einem Fehler wieder zur Gruppe aufschließen konnte. Auch das viele Bremsen auf diesem Stop-and-Go-Circuit macht sich mit zunehmender Renndauer in den Armen bemerkbar. Zudem schmerzen auch etwas meine Füße, da die Aprilia RSA doch ein relativ kleines Motorrad ist."

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