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Marc Márquez quält sich für den Erfolg: In Mugello will der Youngster wieder fit sein © Repsol Media

Nach einem heftigen Unfall und einer Verletzung an der Schulter widmet sich Marc Márquez seiner Genesung - Spezial-Aufbautraining bei Barcelona

Für Marc Márquez hielt sein Heimrennen in Spanien eine negative Überraschung bereit: Der spanische 125er-Pilot stürzte beim zweiten Saisonlauf in Jerez schon in der Anfangsphase und renkte sich dabei seine rechte Schulter aus. Nur drei Wochen später raste Márquez im französischen Le Mans schon wieder auf das Podium - dank eines intensiven Spezial-Aufbautrainings bei Barcelona.

Im Sportzentrum von Sant Cugat, einem Vorort der spanischen Mittelmeer-Metropole, fand Márquez in den vergangenen Wochen genau die Unterstützung, die er für eine rasche und zielgerichtete Genesung braucht. In der Einrichtung, wo schon andere Motorsportler um Marc Coma, Nani Roma, Jaime Alguersuari und Carlos Checa vorstellig geworden sind, kann man auch Márquez weiterhelfen.

Unter Anwendung von Spitzentechnologie und neusten wissenschaftlichen Methoden werden die Sportler dort auf die vor ihnen liegenden Herausforderungen vorbereitet. So nahmen sich Dr. Turmo und sein Team von versierten Physiotherapeuten der rechten Schulter des 17-Jährigen an und brachten Márquez noch vor dem Großen Preis von Frankreich wieder auf Vordermann - zumindest vorab.

Denn noch ist der Heilungs- und Kräftigungsprozess nicht vollkommen abgeschlossen. Das Podium in Le Mans dürfte Márquez aber den nötigen Schwung verliehen haben, um auch im Training noch einmal Vollgas zu geben. Bis zum Italien-Rennen der 125er-Meisterschaft soll der spanische Youngster voll und ganz wiederhergestellt sein. Dafür schindet sich Márquez zwei Stunden pro Tag.

Unter den fachkundigen Augen von Fermín Oliete arbeitet der Nachwuchspilot derzeit an Stärke und Stabilität seiner lädierten Schulter und quält sich durch zahlreiche Kräftigungsübungen und Trainings, welche die Reaktion der Muskeln wieder aufbauen sollen - und das freilich möglichst rasch, denn das nächste Rennen steht bekanntlich schon vor der Türe: An diesem Wochenende ist es soweit.

Bis dahin wird sich Márquez noch einmal intensiv mit Medizinbällen, Gewichten, Hantelbänken und weiteren Spezialmaschinen auseinander setzen, um seinen Körper wieder rennbereit zu machen. Denn auch dem Teenager ist vollkommen bewusst: Bei sechs Rennen binnen acht Wochen muss die Fitness absolut stimmen, wenn der Fahrer auch auf der Strecke eine Topleistung abliefern soll.

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