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Sandro Cortese hat für Mugello einen Spitzenplatz ins Auge gefasst © Privat

Nach zuletzt etwas enttäuschenden Ergebnissen möchte Sandro Cortese in Mugello endlich das erste Spitzenergebnis der Saison einfahren

Sandro Cortese hat Lunte gerochen. Was die einzelnen Rundenzeiten betrifft, zählt der Derbi-Pilot längst zu den Top-4 in der 125er-Klasse. Mit einem dementsprechenden Rennergebnis wollte es 2010 allerdings noch nicht klappen. In den vergangenen beiden Rennen ließ ihn auf dem Weg zu Podiumsplätzen zum Teil die Technik im Stich. Im Grand Prix von Italien am kommenden Wochenende soll sich dies ändern.

"An diesem Wochenende wollen wir dort weitermachen, wo wir in Le Mans schon waren", so Cortese. "Bis auf das Rennen selbst waren wir ja mit unserer Leistung in Frankreich zufrieden. Obwohl, von den Rundenzeiten betrachtet, die ja in der Schlussphase echt stark waren, war das auch wieder nicht so schlecht. Dennoch sind dann im Rennen ein paar Schwierigkeiten aufgetreten."

"Am meisten haben mich Schaltprobleme irritiert", so der Ajo-Pilot weiter. "Die haben mich Zeit gekostet. Für Mugello haben wir uns jedenfalls vorgenommen hart weiterzuarbeiten. Und kontinuierlich unseren eingeschlagenen Weg fortsetzen. Aber dies gilt eigentlich für jeden Grand Prix. Wenn man die vergangenen zwei Rennen näher betrachtet, dann ist es ganz offensichtlich, dass uns für ein Spitzenergebnis nicht viel fehlt."

Für den 20-jährigen Deutschen mit italienischen Wurzeln ist der Grand Prix in Mugello so etwas wie ein zweites Heimrennen. "Im Generellem bin ich von Mugello vollauf begeistert", so Cortese. "Es liegt nicht nur an der wunderschönen Rennstrecke inmitten der Toskana, sondern auch an dem ganzen Ambiente. Auf mich wirkt das alles irgendwie sehr heimelig."

Auch in der kleinsten der drei Grand-Prix-Kategorien ist Motorleistung der Schlüssel auf dem 5.245 Meter langen High-Speed-Rundkurs. In dieser Hinsicht sollte Cortese gut gerüstet sein, zählt doch seine Derbi zu den schnellsten Maschinen im Feld. "In Mugello sind heiße Windschattenduelle zu erwarten. Trotzdem ist aber auch Motorleistung gefragt. Vor allem in den vielen Bergauf-Passagen, in denen wir zumeist auch in der Beschleunigungsphase sind. Ich denke aber, dass wir dahingehend gut vorbereitet sein sollten. Jedenfalls freue ich mich schon auf das Fahren in Mugello."

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