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Jonas Folger muss die Strecke in Mugello noch besser kennenlernen © FWeisse

Jonas Folger erwartet ein schwieriger Grand Prix von Italien - Zu wenige Streckenkenntnisse aus dem Vorjahr

Bei seinem Mugello-Debüt im vergangenen Jahr wurde Jonas Folger von den Schwierigkeiten der Rennstrecke überrascht. Für einen Rookie, wie es Folger 2009 war, ist es nicht die einfachste Sache der Welt, den 5.245 Meter langen Circuit in der Toskana an einem Rennwochenende kennen zu lernen. In dem einstündigen ersten Training am Freitag will er die fehlende Streckenkenntnis aufbessern.

"Mugello ist eine äußerst schwierige Rennstrecke", so Folger. "Im vergangenen Jahr habe ich mir sehr schwer getan, eine richtig schnelle Linie zu finden. Die vielen langgezogenen Kurven, die zudem noch mit hoher Geschwindigkeit durchfahren werden, haben es in sich. Und auch die schnellen Schikanen sind nicht das Leichteste. Zudem ist Fahrbahn mit 14 Metern sehr breit. Das alles zusammen machte es für mich schwierig, einen runden, flüssigen Rhythmus zu finden."

"Hier kommt es vor allem auf eine gute Linie in den schnellen Kurven an", so der 16-Jährige weiter. "Stimmt die Linienwahl, dann kommt man auch auf gute Rundenzeiten. Andersrum verliert man in diesen Passagen viel Zeit. So war es bei mir jedenfalls. Man fühlt sich schnell und nimmt an die Linie passt, doch der Blick auf die Rundenzeit sagt etwas anderes, indem weiter ein, zwei Sekunden fehlen.

Deshalb steht die sonst so wichtige Abstimmungsarbeit an der Aprilia zunächst im Hintergrund. "Vorrangiges Ziel für mich ist es, erst einmal mit dem Kurs klarzukommen. Das Fahren hier macht unheimlich viel Spaß, aber ich will auch schnell sein. Und nur wenn man schnell ist, kann man ein Motorrad auch gut abstimmen. Daher belassen wir vorerst die Abstimmung auf dem Stand von Frankreich. Natürlich mit den notwendigen Anpassungen für Mugello."

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