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Jonas Folger profitierte am Freitag von Sandro Corteses Hilfe © Privat

Jonas Folger wird im ersten Training von Sandro Cortese in die Streckenkenntnisse von Mugello eingeweiht

Für Jonas Folger ist das erste Freie Training zum Grand Prix von Italien überaus zufriedenstellend verlaufen. Mit der Zeit von 2:01.297 Minuten belegte der 16-jährige Bayer den zehnten Platz in der Ergebnisliste. Nachdem er im Vorfeld noch über mangelnde Streckenkenntnisse klagte, kam er während der einstündigen Session in den Genuss, von Sandro Cortese Fahrunterricht auf dem technisch anspruchsvollen Circuit in Mugello zu bekommen.

"Mit dem zehnten Platz bin ich in jeden Fall zufrieden", so Folger. "Von Beginn an hat soweit alles gut gepasst, auch das Gefühl war auf Anhieb vorhanden. Für den Samstag bin daher recht zuversichtlich, mich weiter steigern zu können." Dass Folger so gut zurecht gekommen ist, verdankt er zum Teil auch Cortese.

"Sandro hat mir gedeutet, ich soll mich bei ihm anhängen", so der Aprilia-Pilot weiter. "Mir ist es dann auch gelungen, ihm ein paar Runden folgen zu können. Das hat mir doch sehr viel weitergeholfen. Ich konnte dabei seine Linienwahl studieren, die Bremspunkte auskundschaften und mich auch an das Limit herantasten. Dazu muss ich aber sagen, dass wäre mir auch ohne ihn gelungen. Aber wahrscheinlich hätte ich dafür mehr Zeit gebraucht."

Im Schlepptau von Cortese machte sich aber auch der Leistungsunterschied zwischen den beiden Maschinen bemerkbar. "Vom Motor her müssen wir noch mehr Leistung finden. Auf der langen Gerade kann man nicht genug PS haben. Überhaupt ist hier die Durchschnittsgeschwindigkeit sehr hoch."

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