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Sandro Cortese startet beim Großen Preis von Italien von Platz eins © Kroiss

Sandro Cortese hat sich mit einer taktischen Meisterleistung die Pole-Position in Mugello gesichert - Pol Espargaró trotz Sturz auf Platz zwei

In einem dramatischen Qualifying in Mugello hat sich Sandro Cortese in allerletzter Sekunde die Pole-Position geschnappt. Der Derbi-Pilot nutze in seiner letzten Runde den Windschatten seines Konkurrenten Nicolás Terol optimal aus und fuhr mit 1:58.315 Minuten die Tagesbestzeit bei den 125ern. Pol Espargaró, achteinhalb Minuten vor dem Ende per Highsider gestürzt war, musste sich mit dem zweiten Startplatz begnügen (1:58.336).

Der Tuenti-Pilot kehrte nach seinem Sturz zwar unverletzt in seine Box zurück, konnte aber nicht mehr ins Geschehen eingreifen. Schließlich musste Espargaró hilflos mit ansehen, wie ihm Cortese im letzten Moment die Pole-Position abluchste. Die beiden Aspar-Piloten Bradley Smith und Terol komplettieren auf den Positionen drei und vier die erste Startreihe.

Wie eng die besten Startplätze am Samstag umkämpft waren, zeigt ein Blick auf die Rundenzeiten der Fahrer der zweiten Startreihe. Randy Krummenacher (5./1:58.682) und Marc Márquez (6./1:58.705) hätten mit etwas mehr Glück, sprich Windschatten auf der langen Start-Ziel-Geraden, sicherlich noch weiter vorne landen können.

Die 40-minütige Qualifikation war nicht nur von Windschattenduellen, sondern auch von zahlreichen Unfällen geprägt. So stürzten neben Espargaró unter anderem Adrian Martin, Luigi Morciano, Louis Rossi, Armando Pontone, Jakub Kornfeil und Efrén Vázquez.

Marcel Schrötter zeigte als einziger Honda-Pilot an diesem Wochenende eine ansprechende Leistung und qualifizierte sich als 18. (2:01.312). Für Jonas Folger lief es nach zwei guten Freien Trainings in der Qualifikation dagegen überhaupt nicht wunschgemäß. Der Ongetta-Pilot landete lediglich auf dem 23. Platz (2:01.868). Folger war am Nachmittag acht Zehntelsekunden langsamer als noch am Samstagmorgen.

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