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Jonas Folger wurde von zahlreichen technischen Problemen eingebremst © Privat

Jonas Folger kommt nach vielen Problemen am zweiten Trainingstag in Mugello nicht über Startplatz 23 hinaus

Für Jonas Folger ist der Samstag an einem Grand-Prix-Wochenende in dieser Saison wieder einmal denkbar schlecht verlaufen. Dabei ging er recht zuversichtlich in den zweiten Trainingstag zum Grand Prix von Italien. Nach dem Qualifikationstraining war ihm aber die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben. Zuvor war das Vormittagstraining mit der 16. schnellsten Rundenzeit halbwegs zufriedenstellend verlaufen. Im Qualifying ließ Folger hingegen die Technik im Stich.

"Im Grunde genommen war das Qualifying schon von Beginn an ruiniert", so der Aprilia-Pilot. "Just in dem Moment, als ich aus der Box auf die Strecke fahren wollte, ist die Kupplung gebrochen. Während der anschließenden Reparatur vergingen gut zehn Minuten. Im nächsten Anlauf hat der Motor ziemliche viele Detonationen gehabt. Das hieß für mich, wieder in die Box zurückkehren zu müssen."

Erst in seinem zweiten Run ist Folger dann auch zum Fahren gekommen. "Zur Halbzeit des Trainings habe ich für einige Zeit versucht, alleine auf gute Rundenzeiten zu kommen. Das verlief aber nicht wirklich erfolgreich. In der Schlussphase bin ich einmal auf Sandro getroffen. Da habe ich natürlich alles gegeben, um mich an ihn anhängen zu können."

Doch auch diese Mühen waren umsonst. "Genau in der Runde, in der ich meine Attacke auf eine Zeitenverbesserung gestartet hätte, ist ohne irgendwelche Vorzeichen der Motor ausgegangen. Ich denke, dass die Elektronik gestreikt hat." Folgers niederschmetterndes Resümee: "Es ist auf einen Schlag viel zu viel kaputt gegangenen."

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