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Jonas Folger kämpfte sich in Mugello auf den elften Platz © Privat

Nach einem problematischen Qualifying fuhr Jonas Folger ein beherztes Rennen im Grand Prix von Italien - Platz elf

Für Jonas Folger gestaltet sich ein Rennwochenende in diesem Jahr immer wieder als Auf und Ab. Das Training am Freitag verlief noch zufriedenstellend., doch im Qualifying wollte gar nichts klappen. Die Erwartungen für das Rennen am Sonntag hielten sich daher in Grenzen. Folger zeigte allerdings eine gute Leistung, ein Top-10-Ergebnis lag in Reichweite.

"Mein Start war raketenartig", so Folger. "Ich konnte gleich einige Plätze gutmachen. Ab der vierten Runde war ich dann in einer Gruppe mit Danny Webb und Marcel Schrötter, der aber bald abreißen lassen musste. Danny und ich konnten hingegen zu unseren Vorderleuten immer mehr aufholen. In dieser Phase war Danny ein gutes Zugpferd. Ich habe mich einfach an ihn angehängt und bin locker hinterher gefahren. Ich wollte für das Finish Kräfte sparen."

Vier Runden vor dem Fallen Zielflagge hatte das Duo zu Tomoyoshi Koyama und Johann Zarco aufgeschlossen. "Ich habe versucht, unsere Gruppe anzuführen", so Folger weiter. "Das war aber nur von kurzer Dauer. Auf der Geraden war ich leichte Beute, da mein Motor gegen Ende des Rennens Leistung verloren hat. Ich wollte unbedingt Zehnter werden. In der letzten Kurve habe ich aber einen Fehler eingebaut, weil ich zu spät auf der Bremse war und deswegen eine weite Linie fahren musste."

Folger ist aber mit seiner Leistung zufrieden und möchte diese Form nach Silverstone mitnehmen. "Am Setting haben wir nach dem Training nichts mehr verändert. Im Prinzip war es gleich wie am Samstag, das habe ich mir mittels Data-Recording angeschaut. Einzig an der Front müssen wir noch ein wenig tüfteln, weil ich im Rennen lange auf der Bremse bleiben musste, um die Linie halten zu können. Und am Motor müssen wir natürlich arbeiten, damit wir nicht wieder an Leistung verlieren."

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