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Bradley Smith ist mit seinem bisherigen Abschneiden nur bedingt zufrieden... © Aspar

125er-Pilot Bradley Smith über das erneut verpasste Podium und die dringend benötigten Fortschritte bei Aspar: "Ich bin sicher, sie können es schaffen"

Mit 45 Punkten aus bislang vier Rennen ist Bradley Smith bester 125er-Pilot ohne spanischen Pass - doch damit rangiert man in der Saison 2010 "nur" auf dem vierten WM-Tabellenrang. Noch ist der britische Rennfahrer zudem nicht zufrieden mit der Geschwindigkeit seines Bikes und spornt sein Aspar-Team zu weiteren Verbesserungen an. In Silverstone möchte Smith positiv überraschen.

Dass er in den vier Auftaktrennen noch nicht auf dem Podium stehen konnte, nagt nämlich schwer am 19-Jährigen: "Es ist frustrierend, aber angesichts der ersten drei Rennen und der Tatsache, dass das Chassis jetzt stimmt, liegt es an der anderen Hälfte des Motorrads, um aufzuholen", sagt Smith bei 'MotoGP.com'. "Wir suchen noch und es liegt garantiert nicht daran, dass wir es nicht probieren."

"Die anderen Jungs haben einfach etwas besseres Material. Uns steht neben der Strecke also viel Arbeit ins Haus", meint der britische 125er-Fahrer. "Das Team muss sich in den nächsten zwei Wochen hinsetzen und mehr Geschwindigkeit finden. Ich bin mir sicher, sie können es schaffen. Dies ist das Aspar-Team und sie sind aus einem ganz bestimmten Grund die Nummer eins der Welt."

Zumindest die Zeitentabelle führte Smith im italienischen Mugello abschließend an - im Rennen gelang demYoungster in 1:58.009 Minuten ein neuer Streckenrekord. Dies stimmt Smith etwas versöhnlich: "Das zeigt, dass ich die Pace habe. Aber als ich alleine fuhr und nicht im Windschatten war, verlor ich über eine Sekunde pro Runde und die Jungs konnten leicht an mir dranbleiben."

So zieht Smith vor dem britischen Grand Prix ein gemischtes Zwischenfazit: "Insgesamt bin ich zufrieden", so der aktuelle WM-Vierte bei den 125ern."Ich hätte auf dem Podium stehen oder das Rennen gewinnen können, aber das heben wir uns für mein Heimrennen in Silverstone auf. Das Gute ist, dass wir auch dem richtigen Weg sind und nach vorne kommen. Mehr kann ich nicht verlangen."

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