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Marc Márquez erwischte den besten Start ins Silverstone-Wochenende © Repsol

Auftakt bei den 125ern: Randy Krummenacher als Sechster schon fast zwei Sekunden zurück, Bestzeit für den Spanier Marc Márquez

Mit einer Bestzeit für Marc Márquez (Derbi) endete das erste Freie 125er-Training zum Grand Prix von Großbritannien. Die Strecke in Silverstone, auf der an diesem Wochenende erstmals nach langer Pause wieder gefahren wird, bestand ihre Feuertaufe mit Bravour und ließ bei bewölkten, aber trockenen Bedingungen eine reibungslose Session zu.

Für die einzigen Stürze sorgten Zulfahmi Khairuddin (32.), der von seiner Aprilia gleich zweimal abgeworfen wurde, sowie Michael van der Mark (25.), der mit seiner Lambretta in der Club-Kurve im Kiesbett landete. Was die Strecke selbst angeht, so könnte lediglich eine großzügig gestaltete Auslaufzone, die von den meisten Fahrern prompt als Ideallinie genutzt wurde, für Diskussionen sorgen. Ansonsten verlief das Comeback der Motorrad-WM in Silverstone bisher problemlos.

Von den Fahrern gab es durchwegs Lob: "Es ist eine sehr schöne Strecke, sehr schnell", erklärt Marcel Schrötter (Honda), der im ersten Training mit 4,382 Sekunden Rückstand 20. wurde. "Ich freue mich auf das Wochenende. Kann gut sein, dass es hier zur Sache gehen wird, denn es ist alles recht flüssig. Es hat zwar zwei, drei Spitzkehren, aber die Strecke ist dort so breit, dass selbst die halbwegs schnell gehen."

Für Sandro Cortese (Derbi) war die erklärte Marschroute "so viel wie möglich zu fahren, um die Strecke kennenzulernen. Es ist eine wunderschöne Strecke, ein bisschen holprig mit einigen Wellen, aber sehr schnell und mit Mutkurven, in denen man Zeit gutmachen kann", findet der Zehnte der ersten Trainingsstunde. Jasper Iwema (Aprilia/15.) fügt an: "Die Strecke ist sehr breit. Da ist es schwierig, die beste Linie zu finden."

Das gelang zunächst Pol Espargaró am besten, denn der spanische Derbi-Pilot drückte der Session von Anfang an seinen Stempel auf. Erst in der zweiten halben Stunde näherte sich Márquez seinem Niveau an und fuhr schlussendlich auch in 2:15.835 Minuten Bestzeit, 0,016 Sekunden vor seinem spanischen Landsmann und Markenkollegen. Dritter wurde Efrén Vázquez (+0,203), der gemeinsam mit Espargaró einen starken Auftakt für das Team von Harald Eckl perfekt machte.

Bester Lokalmatador wurde Bradley Smith (Aprilia/+0,433) auf Platz vier, gefolgt von Nicolás Terol (+0,699) und Randy Krummenacher (beide Aprilia). Krummenacher hatte als Sechster 1,726 Sekunden Rückstand. "Zu viel für mich, aber die Strecke gefällt mir gut", sagt der Schweizer. "Sie war noch sehr dreckig und hatte kaum Grip, aber ich war permanent auf dem Gas und kaum auf der Bremse. Wir sind mit dem Setup von Mugello gestartet, aber das hat nicht so gut funktioniert."

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