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Marcel Schrötter erwischte keinen optimalen Auftakt in Silverstone © Interwetten

Platz 20 und mehr als vier Sekunden Rückstand im ersten Training in Silverstone: Marcel Schrötter hatte sich den Auftakt anders vorgestellt

Der britische Grand Prix, der zum ersten Mal seit 24 Jahren wieder auf der Traditionsstrecke in Silverstone stattfindet, begann mit dem ersten Freien Training der 125er-Klasse für Marcel Schrötter eher mäßig. Der 17-Jährige hatte sich von seinem ersten Auftritt in Silverstone etwas mehr erwartet. Da niemand auf der Strecke Erfahrungen hat, hoffte der Deutsche Meister und Europameister des vergangenen Jahres, einen Vorteil zu haben und etwas weiter vorne zu landen, was dann am Ende mit dem 20. Platz nicht so war.

"Das erste Training war nicht ganz so schlecht, aber ich hatte gehofft, dass es besser läuft", so der Interwetten-Honda-Pilot. "Die Strecke ist für alle neu und da hatte ich gedacht, dass ich weiter vor komme. Ich bin ja eigentlich ganz gut mitgekommen und war in der letzten Gruppe mit Cortese und Krummenacher. Dann ging aber die Überholerei los und ich konnte nicht mehr mithalten. Dabei habe ich dann etwas verloren. Aber abgesehen davon war es gar nicht so schlecht."

Dem WM-Rookie bleiben noch zwei Trainingseinheiten bleiben, um seine Performance zu verbessern, sich mit der neuen Strecke bekannt zu machen und den Rückstand von fast viereinhalb Sekunden auf die Spitze zu verringern.

Dabei sei es eigentlich "ganz gut gelaufen", findet Teamchef Terrell Thien. "Leider hat es am Ende nicht zu mehr als Platz 20 gereicht. Der Abstand von mehr als vier Sekunden zur Spitze ist natürlich noch zu groß. Die Strecke ist für alle neu und Marcel muss einfach weiter daran arbeiten, sich zu verbessern, und diesen Vorteil, dass noch keiner auf dieser Strecke war, für sich nutzen."

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