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Sandro Cortese war im Qualifying von Silverstone etwas zu verkrampft © Cortese

Sandro Cortese konnte sich in England nur für den elften Startplatz qualifizieren, nachdem er in Mugello noch Pole-Position geholt hatte

Sandro Cortese kämpft in Silverstone mit den Tücken einer neuen Rennstrecke. Der Italien-Polesetter musste sich nach dem Qualifikationstraining mit mehr als 2,5 Sekunden Rückstand auf die Bestzeit seines Teamkollegen Marc Márquez mit der elftschnellsten Rundenzeit begnügen. Zu Abstimmungsproblemen kommt auch fehlende Lockerheit seinerseits hinzu.

"Es ist schwierig zu sagen woran es wirklich liegt", analysiert Cortese. "Fakt ist, dass es uns schwer fällt das Motorrad so abzustimmen, wie es sein sollte. Damit ich mich auch auf der Strecke wohl fühle. Aber das ist eben nicht der Fall. Hinzu kommt auch, dass ich mich nicht so locker fühle wie sonst immer. Aber das Hauptproblem liegt eigentlich darin, dass das Motorrad nicht geht."

"Dieser Faktor beunruhigt auch ein wenig", so Cortese weiter. "Denn meine Jungs geben alles. Sie checken das Motorrad bis ins letzte Detail. Wir alle schauen und tun alles Erdenkliche. Aber letztendlich komme ich nicht weiter nach vorne in der Zeitenliste. Irgendetwas passt im Moment nicht. Wir müssen schauen, dass wir das in den Griff bekommen."

"Mit dem elften Platz bin ich natürlich überhaupt nicht zufrieden", so Cortese gegenüber 'Sport1'. "Damit kann man nach einer Pole nicht zufrieden sein. Ich war bis jetzt bei jedem Rennen vorne dabei. Das ist alles anderes als das, was ich von mir erwarte. Ich habe mich jede Runde am Limit gefühlt, konnte nicht locker fahren. Wenn das Motorrad nicht ganz so passt, verkrampfe auch ich wieder ein bisschen mehr."

Wegen der grundlegenden Schwierigkeiten suchte Cortese auch gar keinen Windschatten eines Konkurrenten. "Hier ist es unheimlich wichtig, sich gegenseitig zu ziehen. Darauf habe ich aber im Qualifying gar keinen Wert gelegt. Ich bin meine Runden alleine gefahren. Das ist aber nicht das Ausschlaggebende für meinen Rückstand. Unser Hauptaugenmerk lag darin, das Motorrad so hinzubekommen, dass wir damit eine Renndistanz überstehen können. Da sind wir aber noch am Analysieren. Bis zum Rennen haben wir auch noch im Warmup etwas Zeit dafür."

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