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Jonas Folger möchte in Assen schon im Zeittraining richtig gut abschneiden © Seidenglanz

Der Defektteufel soll außen vor bleiben: Jonas Folger möchte sich ohne technische Probleme eine gute Ausgangslage für das Assen-Rennen sichern

Die Qualifikation als erster Schritt: Für Jonas Folger ist beim 125er-Gastspiel in den Niederlanden schon der Freitag von großer Bedeutung, denn zuletzt in Silverstone konnte der Deutsche am zweiten Trainingstag kaum ins Geschehen eingreifen. Technische Defekte verhinderten einen geordneten Ablauf für Folger, der sich für Assen hauptsächlich einen guten Startplatz und keine Probleme wünscht.

"Ich hoffe inständig darauf, dass an diesem Wochenende nichts am Motorrad kaputt geht", sagt Folger. "Ich muss endlich auch am zweiten Trainingstag beide Sessions voll durchfahren können. In den bisherigen Grands Prix war das nur selten der Fall. Ich will das Qualifying jedenfalls nicht wieder größtenteils aus der Box verfolgen müssen und mir dann im Rennen wegen eines schlechten Startplatzes die Seele aus dem Leib fahren müssen."

Schon alleine aufgrund seiner Vorliebe für den TT Circuit Assen wünscht er sich ein defektfreies Wochenende: "Die Strecke in Assen taugt mir", meint der Aprilia-Pilot. "Das war schon in den vergangenen Jahren so. Nach dem Umbau ist das nicht viel anders. Ich habe mir diesen neuen Abschnitt schon ganz genau angesehen und ich muss ehrlich sagen, dass mir der Kurs jetzt noch besser gefällt."

Mit dem erneuten Umbau in Assen wurde die Streckenlänge um etwa 13 Meter verkürzt - und Folger ist gespannt auf die Auswirkungen dieser Maßnahmen: "Wir werden nun erheblich schneller durch diesen Abschnitt fahren. Ich denke daher, dass die Rundenzeiten bis zu 1,5 Sekunden besser sein werden", so der Deutsche. "Hoffentlich bleibt das schöne Wetter beständig, denn Assen zählt zu meinen Lieblingsstrecke und da will ich schon ordentlich Spaß haben."

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